Waldsassen
18.10.2026 - 15:39 Uhr

Wenig Interesse am „Markttag zu Maximilian“ in Waldsassen

Gerade mal vier Fieranten hatten sich zum „Kirwa-Markt“ in die Klosterstadt Waldsassen „verirrt“. Dementsprechend gering war auch das Interesse möglicher Kunden.

Der „Markttag zu Maximilian“ oder der Kirwa-Jahrmarkt, wie er allgemein genannt wird, stieß auch diesmal auf wenig Interesse, sowohl was die Anzahl der Fieranten als auch die Besucherzahl anbelangt. Gerade mal vier Fieranten boten ihre Waren am Johannisplatz an. Neben einem Süßigkeiten- und einem Kleidungsstand gab es noch zwei Stände mit Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen und Grabgestecken.

Wieder am Start war der Gartenbaubetrieb Zöcklein aus dem oberfränkischen Burgebrach. Seniorchef Egon Zöcklein zeigte sich von der Resonanz enttäuscht: „Wenn gerade mal vier Stände da sind, kann natürlich nicht viel los sein.“ Er verwies darauf, dass er schon seit mehr als 45 Jahren hierher fahre, eigentlich immer gerne hergekommen sei. Doch was die Resonanz in den letzten Jahren anbelange, sei sie immer mehr rückläufig. Seiner Meinung nach müsste sich auch die Stadt mit eigenen Aktionen mehr engagieren.

Zöcklein: „Auch in Kemnath waren die Besucherzahlen rückläufig, aber dann machen die dort einen Tag der offenen Tür bei der Polizei, und schon hatte jeder was davon. Denn die Leute kamen.“ Solche Aktivitäten sollten doch auch in Waldsassen möglich sein.

Bei den Zöckleins gab es nicht nur Obst und Gemüse, auch Blumen und Pflanzen hatten sie mit dabei. Das Gros bildeten aber die Grabgestecke, die sie alle selbst im heimischen Betrieb zusammenstellen. Viele dieser Gestecke musste er aber wieder mit nach Hause nehmen, weil die potenziellen Kunden ausblieben. Trotz allem ist er optimistisch: „Am kommenden Sonntag in Tirschenreuth sind wir wieder mit dabei!“

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