03.03.2020 - 08:31 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Abschied von Schwester M. Christinia

„Lasset uns leben dem Herrn“ war einer der Leitsprüche von Schwester M. Christinia, die mit bürgerlichem Namen Gisela Rupprecht hieß und nach langem, schweren Leiden am 25. Februar verstorben ist.

Schwester M. Christinia ist am 25. Februar verstorben.
von Franz VölklProfil

Geboren wurde sie im Dezember 1941 in Remmelberg (Gemeinde Theisseil, Pfarrgemeinde Waldthurn). Sie entstammte einer kinderreichen, tiefgläubigen Familie. So kam sie bereits mit 15 Jahren, am 20.08.1956, in die Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf in die ordenseigene Mittelschule, die sie mit der mittleren Reife 1961 abschloss. Nach einem kurzen Praktikum besuchte sie im Mutterhaus das Kindergärtnerinnen-Seminar, das sie 1963 mit der Abschlussprüfung als Erzieherin beendete. Am 1. Oktober 1964 wurde sie eingekleidet und erhielt den Namen Schwester Christinia.

Am Ende des ersten Noviziatjahres kam sie zunächst zur Aushilfe in den Kindergarten Antoniusheim in Kaiserslautern und nach Landshut in den Kinderhort St. Wolfgang. Am 15. September 1966 legte Schwester Christinia im Mutterhaus ihre Profess ab. Ihr Einsatz begann dann im Kinderheim St. Josef in Parsberg. 21 Jahre hindurch leitete sie dort eine Kindergruppe. Nach ihrem langjährigen Erziehungsdienst in Parsberg kam Christinia für kurze Zeit zur Erholung nach Johannisthal.

1988 wurde sie im Kreiskinderhaus in Straubing eingesetzt, wo sie für vier Jahre wieder als Heimerzieherin tätig war. Anschließend half sie noch in München im Kinderhort St. Josef und im Kindergarten St. Rupert für eine erkrankte Schwester aus, bevor sie dann 1994 im Spätberufenen-Seminar in Fockenfeld den Pfortendienst übernahm.

Da sich immer mehr eine heimtückische Krankheit bemerkbar machte, kam sie 2004 in das Mallersdorfer Schwesternheim St. Maria. Aber mit zunehmender Gebrechlichkeit musste sie sich bereits 2009 auf die Pflegestation begeben. Die Beerdigung von Schwester. M. Christinia war am Samstag, 29. Februar, auf dem Mallersdorfer Klosterfriedhof.

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