Die sympathische Neuachtzigerin erblickte in Frankenreuth bei Waidhaus als das Jüngste von sechs Kindern das Licht der Welt. Nach der Grundschule besuchte sie die Handelsschule. So fuhr sie tagtäglich vom Grenzland zur Schule nach Weiden, wobei sie im Zug ihren späteren Ehemann Herwig kennenlernte. Das Paar heiratete vor über 60 Jahren in der Waidhauser Pfarrkirche, getraut hat sie damals Pfarrer Martin Liedl. Das vollkommene Glück haben die Eheleute, seit das Dreimäderlhaus mit den Töchtern Edith, Wilma und Gudrun komplett ist.
„Fünf Landräte waren ihre Chefs“, erklärte Herwig Maier. Johann Pösl und Franz Weig (damaliger Landkreis Vohenstrauß), Christian Kreuzer, Anton Binner und Simon Wittmann (Neustadt/WN). Die berufliche Karriere der Jubilarin begann im Mai 1958 im Landratsamt in Vohenstrauß, sie musste von September 1960 bis Anfang 1964 wegen der Versetzung ihres Ehemanns als Lehrer nach Sassenreuth eine „Zwangspause“ einlegen.
Nachdem ihr Herwig eine Lehrstelle in Lennesrieth erhielt und später Rektor an der Hauptschule in Waldthurn war, nahm Lydia Maier wieder ihre verschiedensten Tätigkeiten im Schulamt, in der Gemeinde Lennesrieth (Kassengeschäfte) sowie in den Landratsämtern in Vohenstrauß und Neustadt/WN auf. So arbeitete sie in der Realsteuerstelle, zentralen Krankenhausverwaltung und schließlich bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1999 im Sachgebiet Wasserrecht. Auch im Personalrat der Behörde brachte sie sich als stellvertretende Vorsitzende ein.
Neben den vielen Aufgaben kümmerte sie sich auch noch an den Wochenenden und Feiertagen um ihren Schwiegervater. Die Geburtstagsfeier war ein Dankeschön an die Lebensleistung der Jubilarin. So war es selbstverständlich, dass neben den drei Töchtern auch die Enkel Fabian, Gereon, Sabina und Nadja sowie die vier Urenkel Miriam, Moritz, Maja und Leonie aus München und Erlangen in die Oberpfalz gereist waren, um ihrer Oma und Uroma zu gratulieren. Auch die Nichten von Lydia ließen es sich nicht nehmen, ihrer Tante zu beglückwünschen.
Oft kann man Lydia, die eine positive Lebenseinstellung hat, mit ihrem Herwig in und um Waldthurn bei ihren Spaziergängen antreffen. Pfarrer Norbert Götz gratulierte ebenso wie Bürgermeister Josef Beimler, ein Freund der Familie, zum runden Geburtstag.













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