Am 8. Juli traf sich der gemeinsame Bauausschuss der kirchlichen und weltlichen Gemeinde mit Planerin Anne Wendl, Architekt Rudolf Meißner sowie Karsten Heßing vom Amt für Ländliche Entwicklung und den Vertretern der Teilnehmergemeinschaft Waldthurn 3. Bürgermeister Josef Beimler stellte die Ergebnisse im Marktrat vor.
Der Zugangsbereich zum Rathaus umfasst barrierefreie Parkplätze sowie den Vorbereich des Schlosses. Für den Vorbereich ist Granitpflaster vorgesehen, am Rathaus Betonpflaster. Hinter dem Schloss ist ein Plateau für Veranstaltungen vorgeschlagen. Die Vertreter des Marktes möchten, dass das Tor mit Zufahrtsmöglichkeit zur Hauergasse erhalten bleibt, die Zufahrt zum Lagerraum der Vereinsgemeinschaft soll durch eine Verbreiterung der Fahrfläche verbessert werden.
Es wurde einvernehmlich festgestellt, dass der Vorbereich des Rathauses und des ehemaligen Schwesternheims weitgehend im bisherigen Zustand bleiben sollen. Auch die Durchfahrt vor dem Schloss soll weiter nutzbar bleiben. Pfarrer Norbert Götz ist gegen die Entfernung der Heiligenfigur. Sie muss in die Brunnenanlage integriert werden.
Mehr Gewerbesteuer
Kämmerin Sabine Grötsch trug den Rechenschaftsbericht für das Haushaltsjahr 2023 vor. Im Haushaltsjahr 2023 wird die veranschlagte Gewerbesteuereinnahme in Höhe von 700.000 Euro mit einem Ist-Ergebnis von 738 641,48 Euro übertroffen. Die Zuschüsse für den Erwerb von bebauten Grundstücken, die Erweiterung der zweiten Krippengruppe und den Natur-Kulturweg werden zu Anfang des Haushaltsjahres 2024 ausbezahlt.
Bei den drei kostenrechnenden Einrichtungen Abwasseranlagen Waldthurn und Albersrieth und Wasserversorgung wird eine Kostendeckung nur durch die Entnahme aus der Sonderrücklage zum Ausgleich von Gebührenschwankungen erreicht. Der Schuldenstand zum 31. Dezember hat sich gegenüber dem Vorjahr von 2,25 Millionen auf 2,07 Millionen Euro verringert. Der eingeräumte Kassenkredit in Höhe von 2,65 Millionen Euro musste teilweise in Anspruch genommen werden.
Aufträge vergeben
Für den Umbaus des Anwesens Marktplatz 4 wurden zwei weitere Gewerke vergeben. Die Elektroinstallationen übernimmt die Firma Guttenberger aus Moosbach für rund 100.000 Euro. Das günstigste Angebot für die Anfertigung von Fenstern und Haustüren kam mit 72.767,31 Euro von der Schreinerei Bäumler aus Waldthurn. Einstimmig wurde auch das Honorarangebot des Büros Weidner Architektur für ein Gebäudekonzept für das Anwesen Schlossgraben 2 genehmigt. Die Kosten liegen bei knapp 8000 Euro.
Naturparkland
Waldthurn beteiligt sich weiterhin an der Öko-Modellregion Naturparkland. Für die Beschäftigung einer Teilzeitkraft zahlt der Markt 2025 anteilsmäßig 1610,44 Euro. Johannes Weig regte an, im Marktblatt zu veröffentlichen, wer Anspruch auf Unterstützung hat und welche Förderungen es gibt.
Marode Mauer
Zur Sanierung der historischen Kirchenmauer in Lennesrieth berichtete der Bürgermeister vom Ortstermin am 24. Juli. Dabei wurde festgestellt, dass die Mauer saniert werden muss. Zum weiteren Vorgehen gab der Rathauschef bekannt, dass zunächst Ultraschalluntersuchungen und im Anschluss Schürfungen anstehen, um zu prüfen, ob Fundamente angebracht werden können.
Bauanträge
Keine Einwände gab es zu einem Bauantrag aus Waldthurn auf Errichtung eines Pultdachs auf der bestehenden Flachdachgarage, verbunden mit einer Fassadenänderung am Wohngebäude Schützengarten 39. Der Markt gibt außerdem eine Stellungnahme zum Antrag eines Paares aus Spielberg auf Neuerteilung des wasserrechtlichen Erlaubnis einer Weiheranlage ab. Abschließend informierte Beimler über den zweiten Platz der Ortschaft Albersrieth beim Bezirksentscheid “Unser Dorf hat Zukunft“.













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