Waldthurn
22.12.2019 - 09:31 Uhr

Nächstes Projekt: Heiligabend

In Waldthurn macht der "Projektchor" von sich reden. Er ist immer dann im Einsatz, wenn eine große Feierlichkeit ansteht. Nun ist es wieder soweit. Zur Christmette sind mehr als 40 Sänger im Einsatz.

Projektchor mit Dirigentin Manuela Grünauer Bild: fvo
Projektchor mit Dirigentin Manuela Grünauer

Im Juni 2017 feierte der Markt Waldthurn ein zehntägiges großes Heimatfest anlässlich des 800-jährigen Jubiläums und 500 Jahre Markterhebung. Am 11. Juni 2017 fand in diesem Rahmen ein feierlicher Festgottesdienst in der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian statt. Für diesen Anlass wurde unter der Federführung von Manuela Grünauer ein spezieller „Heimatfestchor“ gegründet, der damals Mozarts anspruchsvolle Spatzenmesse mit großem Orchester und Solopartien erklingen ließ. Mehr als 55 Sänger aus verschiedenen Chören formte die Dirigentin zu einem herausragenden Klangkörper.

Seit dieser Zeit ruft die engagierte Chorleiterin diesen Heimatfestchor unter dem Namen „Projektchor“ in unregelmäßigen Abständen zusammen. „Es wäre schade gewesen, diesen Chor wieder einschlafen zu lassen“, erklärte Grünauer. So habe man beschlossen, zu besonderen Anlässen wieder zu proben und zu singen. Zu Ostern 2018, Weihnachten im vergangenen Jahr und auch an diesem Weihnachtsfest bei der Christmette wird der Chor erneut aktiv.

Die Besonderheit dabei, die Instrumentalisten sowie die Sänger sind im „normalen Leben“ in verschiedenen Chören wie amiCanti, tonArt, Kirchenchor sowie in der Gesangsgruppe Triangel aktiv. Nicht an feste Chöre gebundene Singbegeisterte kommen zusätzlich zum Projektchor und bringen sich für einen jeweiligen speziellen Gottesdienst gesanglich ein. Den nötigen „gesanglichen und instrumentalen Schliff“ erhalten sie bei den Proben durch die an der Mittelschule Neustadt/WN tätige Lehrerin Manuela Grünauer.

Insgesamt sieben intensive Proben habe man für die Christmette am Heiligen Abend (22.30 Uhr) in der Waldthurner Pfarrkirche anberaumt. Dabei wird in der Heiligen Nacht die Empore wieder bis auf den letzten Platz mit Sängerinnen und Sängern, sowie Musikern dieses Projektchors besetzt sein. Es ist schon unglaublich, mit welcher Intensität die dreifache Mutter das Ensemble leitet. Mit Professionalität und Ausstrahlung schult sie die einzelnen Stimmen teilweise in eigens anberaumten Proben für die einzelnen Stimmlagen.

Bei den Proben ist Harmonie gepaart mit musikalischem Klang ein wichtiger Faktor im Ensemble, das sämtliche Altersklassen, angefangen von der Jugend bis zu erfahrenen Sängern in sich vereint. Mit handwerklich musikalischem Können leitet, die in Eslarn aufgewachsene Dirigentin auch den gemischten Chor amiCanti, den Kinderchor Cantikids sowie zusammen mit Josef Pflaum sen. den Kirchenchor. Sie spielt sehr gut Klavier und meint bescheiden, dsas sie für den "Hausgebrauch" auch Geige, Gitarre und Klarinette so manche Töne entlockt.

Auch an Heiligabend werden Dirigentin wieder die Augenpaare der Protagonisten des Projektchors bei der Heiligen Messe aufmerksam im Blick haben. Im Rahmen der Christmette wird die „Kirchberger Weihnachtsmesse“ von Lorenz Maierhofer, das „Transeamus“, Adeste Fideles und „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt zu hören sein. Der Chor besteht dann wieder aus mehr als 40 Sängern. Die erste Geige spielen Simone Puff (Obertresenfeld) und Lukas Wechsler (Weiden), die zweite Geige intonieren Franz und Josef Lindner aus Floß. Hans Pausch aus Lennesrieth ist am Kontrabass, Felix Griesbach vom Lennesriether Haselranken spielt die erste Trompete, der Waldthurner Jonas Kraus die zweite Trompete. An der Orgel sitzt Georg Schmidbauer aus Oberbernrieth und Jutta Steiner aus Lennesrieth spielt das Cello.

Dirigentin Manuela Grünauer (rechts) bei den Proben. Bild: fvo
Dirigentin Manuela Grünauer (rechts) bei den Proben.
Der Projektchor hat sich auf die Christmette gut vorbereitet. Bild: fvo
Der Projektchor hat sich auf die Christmette gut vorbereitet.
 
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