29.09.2019 - 10:57 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Räte vergeben Aufträge

Neben Kindertagesstätte und Post beschäftigt das Projekt „Innen statt Außen“ die Markträte auch in der Septembersitzung. Hierzu galt es einige Aufträge zu vergeben, damit die geplanten Maßnahmen zeitnah durchgeführt werden können.

Die Umbauarbeiten am Anwesen Marktplatz 2 schreiten weiter voran.
von Tanja PflaumProfil

Bezüglich des Umbaus und der Sanierung des Anwesens Marktplatz 2 gab es gleich mehrere Aufträge zu vergeben. Für das Gewerk „Außenputzarbeiten“ wurde eine beschränkte Ausschreibung unter Beteiligung von 12 Firmen durchgeführt – drei Angebote wurden form- und fristgerecht eingereicht. Den Zuschlag bekam die Firma Gallitzendörfer aus Pleystein mit einer Angebotssumme von rund 51.800 Euro. Für das Gewerk „Schreinerarbeiten“ (Holzfenster und Eingangstüren) ging lediglich das Angebot der Schreinerei Bäumler, Waldthurn, ein (61.000 Euro). Den Auftrag für das Gewerk „ Horizontale Abdichtung“ erhält die Firma Isotec Fachbetrieb Abdichtungssysteme Hauser (Bayreuth), die mit einer Angebotssumme von rund 10.600 Euro sogar unter der Kostenberechnung des Architekturbüros (rund 12.100 Euro) liegt. Für das Gewerk „Baumeisterarbeiten“ bezüglich des Umbaus und der Sanierung des Anwesens Marktplatz 13 wurden in einer beschränkten Ausschreibung 17 Firmen beteiligt. Da die Submission erst am 2. Oktober erfolgt, konnte dieser Auftrag in dieser Marktratssitzung nicht vergeben werden. Es wurde der einstimmige Beschluss gefasst, Bürgermeister Josef Beimler zu ermächtigen, im Zusammenwirken mit den Fraktionssprechern dem Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag zu erteilen.

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Oberbernrieth-Mangelsdorf an die Teilnehmergemeinschaft (TG) Waldthurn 3 weiterzugeben, damit diese Maßnahme ins Bauprogramm mit aufgenommen wird. Auch der Abschluss einer Vereinbarung mit der TG für die Objektplanung „Dorf- und Spielplatzgestaltung Ottenrieth“ wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Keine Probleme bereitete auch der Antrag der Eheleute Melanie und Norbert Feneis auf Versetzung einer Straßenleuchte. Bürgermeister Beimler hat diesbezüglich bereits mit dem Bayernwerk gesprochen.

In seinen Mitteilungen informierte Bürgermeister Josef Beimler darüber, dass das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Bernrieth beim „Roten Hahn“ in Hannover ausgestellt wird. „Demnächst stehen die Neuwahlen für die TG an“, informierte der Rathauschef weiter. Alle bisherigen Kandidaten würden sich wieder zur Wahl stellen. Bis zum 8. Oktober können weitere Personen im Rathaus zur Wahl gemeldet werden oder sich persönlich anmelden.

Zum Projekt „Landkultur“ gab Beimler bekannt, dass künftig Josef Forster unter anderem die Antragsstellungen ausführen wird. „Bis nächste Woche werden alle Parzellen im Neubaugebiet ‚Hirmersbühl‘ vermessen sein – dann können wir in den Verkauf der Grundstücke einsteigen“, verkündete Beimler erleichtert. Auch zur Umfahrung des Badeweihers hatte er Positives zu berichten: „ Der Weg wird in der Dorferneuerung komplett gefördert, inklusive des Anschlusses an das Neubaugebiet.“ Ein großes Dankeschön sprach Beimler der Siedlergemeinschaft aus. Durch die Zusammenarbeit der Siedler und des Bauhofs wurde das alte Rutschenhaus auf dem Spielplatz in der Poststraße entfernt und ein neues Spielgerät aufgestellt. Auch für die ehrenamtliche Pflege des Spielplatzes durch die Siedlergemeinschaft fand er lobende Worte.

„Das LTO möchte in Waldthurn bleiben“, sagte Beimler. Zunächst möchte das Landestheater den Zwischenspielraum Waldthurn mit einer offiziellen Verabschiedung beenden. Das weitere Vorgehen werde danach besprochen. Für die Landkreisbroschüre hat Verwaltungsmitarbeiterin Anna-Lena Bojer einen anschaulichen Text über Waldthurn verfasst, den der Bürgermeister begeistert in der Sitzung vorlas. Andreas Troidl schlug vor, diesen Text auch gleich für die „Vermarktung“ des Baugebiets „Hirmersbühl“ zu verwenden.

Roman Bauer erkundigte sich nach der Lennesriether Kreuzung, da man schon über einen längeren Zeitraum nichts mehr dazu gehört habe: „ Wie schaut’s jetzt da aus? Wissen wir schon was gemacht werden wird?“ Das zuständige Amt habe nichts mehr von sich hören lassen, so Beimler. Er werde da noch einmal „nachhaken“. Georg Bocka meldete sich abschließend zu Wort: „ Seit kurzem haben wir ja einen ‚Jung-80er‘ unter uns, der kulturell viel gemacht und bewegt hat und der sehr engagiert war und sogar noch ist.“ Bocka schlug vor, den „Siffert-Sepp“ (Josef Müllner) als Ehrenbürger auszuzeichnen. „Dieser Antrag kommt in die nächste Sitzung“, gab Beimler zur Antwort.

Die Umbauarbeiten am Anwesen Marktplatz 2 schreiten weiter voran.

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