Als kleiner Bub spielten er und sein Nachbar „Cowboy und Indianer“. Nachdem sein Freund auch bis heute noch der Cowboy blieb, war der Jubilar der Indianer, der in Abwandlung kurz „Jani“ gerufen wurde. Der Waldthurner begann 1963 eine Maurerlehre bei der Firma Griesmeier in Waldthurn, arbeitete bei den Firmen Schell in Weiden und Härtl in Bechtsrieth. „1968 war der Prager Frühling, so suchte man beim damaligen Bundesgrenzschutz junge Männer, die ihren Wehrdienst dort ableisteten“. So war Blöderl von 1969 bis 1972 bei der Bundesgrenzschutzabteilung in Schwandorf und sorgte drei Jahre für Sicherheit an der Grenze am „Eisernen Vorhang“.
Seine Frau Sieglinde geborene Siller, die aus Mitterteich stammt, wurde über eine Zeitungsanzeige im Jahr 2003 auf ihren Franz aufmerksam. Sie arbeitete bei der Firma Nachtmann in Weiden und eine Kollegin zeigte ihre eine Zeitungsannonce, in der ein Waldthurner eine Frau suchte. Nach anfänglichen holprigen Telefonaten fand sich schließlich das Paar und heiratete am 25. Oktober 2008, wobei Bürgermeister Josef Beimler den standesamtlichen Bund fürs Leben schloss. Vier Kinder brachte Sieglinde mit in die Ehe. Eine der Leidenschaften des Neusiebzigers ist die Rosenzucht unter anderem die Sorte „Schwarze Baccara“.
Da sein Herz für die Fußballer des 1. FC Nürnberg schlägt, kam der Fanclub mit Vorsitzenden Bernhard Lindner, um dem Gründungsmitglied zu gratulieren. Auch der Fischerstammtisch mit Wolfgang Fröhlich an der Spitze, gratulierte ihrem Gründungsmitglied. Ebenso ließ es sich der Kreisfischereiverein Vohenstrauß 1881 nicht nehmen, mit zweitem Vorsitzenden Martin Puff und Schriftführer Richard Koller zu gratulieren. Die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft (KSR) 1884 Waldthurn war mit Bernhard Fröhlich und Albert Pühler gekommen, um ihren ehemaligen Böllerschützen die besten Wünsche zu übermitteln.
Pfarrer Norbert Götz kam zur „Trad“, um die besten Segenswünsche zu übermitteln. Besonders freute sich der Jubilar über die Glückwünsche seiner Enkelkinder Alicia, Lea, Jennifer und Johann, sowie der Nachbarn.
Tags darauf machten die Siedler und die Feuerwehr „ihrem Jani“ die Aufwartung.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.