03.04.2019 - 13:57 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Schnitzer beenden Saison

Die Waldthurner Schnitzer feiern das Ende der Saison in der Skihütte. Sprecher Erwin Klotz nutzt die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.

Die OWV-Schnitzer mit Sprecher Erwin Klotz (Dritter von links) präsentieren einen Teil ihrer Werke. Anton Pöpperl (Vierter von links) hatte sie wieder angeleitet.
von Tanja PflaumProfil

„Gestartet sind wir am 5. November, das letzte Treffen hatten wir am 25. März“, fasste Erwin Klotz zusammen – somit haben sich die Schnitzer an 18 Abenden getroffen. „Wir waren fast jedes Mal vollzählig“, sagte er. 18 Hobby-Schnitzer waren es im Schnitt. Leider waren diesmal keine Frauen dabei, aber drei Jugendliche engagieren sich seit einigen Jahren.

Der Sprecher bedankte sich bei Reiner Stark und Wolfgang Bergmann, die sich an diesem Abschlussabend um Essen und Getränke gekümmert haben und bei Anton Pöpperl, der auch in dieser Saison die Anleitung übernommen hatte. „Das ist gar nicht so einfach“, wusste Klotz. Jeder brauche etwas anderes, jeder habe andere Fragen – da braucht es schon jemand mit ganz viel Erfahrung – eben so jemanden wie Pöpperl. „Als kleines Dankeschön haben wir etwas vorbereitet, da gehst mit deiner Frau mal zum Essen“, sagte Klotz.

Des Weiteren dankte er Reiner Stark und Gerhard Kirsch, die sich wieder um die durstigen Kehlen beim Schnitzen gekümmert hatten. Auch die Schule habe ihren Anteil am Hobby der Schnitzer: „Wenn wir den Raum nicht hätten, wären unsere Treffen fast nicht möglich“, sagte Klotz. Der Sprecher kündigte Klotz ein Schauschnitzen am 25. Mai anlässlich der Jubiläumsfeier der KLJB an. Stark berichtete von einem kleinen Überschuss in der Getränkekasse, den er an Klotz weitergab.

Roman Bauer betonte, dass er in erster Linie als OWV-Vorsitzender gekommen sei. Die Schnitzer seien mittlerweile fest im OWV etabliert. Er dankte Anton Pöpperl für seine praktische Anleitung. Seine Arbeit, etwa im Heimatmuseum, trage mittlerweile große Früchte. Wenn man die Künstler auf ihre Arbeiten anspreche, sei die Antwort: „ Das haben wir vom Anton gelernt!“ Kurz berichtete Bauer vom Besuch des Bischofs, der sehr begeistert von der Krippenausstellung im Heimatmuseum gewesen war und spontan zur Besichtigung seiner Krippenausstellung eingeladen hatte. Diese Einladung werden die Schnitzer natürlich annehmen.

Die Kasse ist gut gefüllt und so kam die Frage auf, was mit dem Geld geschehen soll. Hans Pflaum regte an, etwas zu spenden. Aus der Versammlung kam der Vorschlag, einen Ausflug zu unternehmen. Klotz fragte, wer das planen wolle. Als sich keiner meldete, wurde der Gedanke einer Spende wieder aufgegriffen. Letztendlich entschieden sich die OWV-Schnitzer fast einstimmig, 300 Euro in die Hand zu nehmen: 200 Euro bekommt der OWV-Skiclub als Dankeschön für die unentgeltliche Nutzung der Skihütte, 100 Euro gehen an die Schule, für die bereits seit Jahren laufende kostenlose Nutzung des Werkraums. Außerdem sollte der „Schnitz-Beitrag“ auf 10 Euro gesenkt werden. Jugendliche sind beim nächsten Mal generell kostenlos dabei.

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