17.09.2019 - 08:31 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Schulkameraden schmökern in alten Briefen

Im Jahr 1979 standen sie kurz vor der Einschulung. 35 Kinder, aufgeteilt auf zwei Klassen, warteten gespannt auf ihren ersten Schultag. 26 von ihnen treffen sich jetzt nach 40 Jahren wieder.

Viel zu erzählen hatten sich die ehemaligen Schüler am Samstagabend in der Zoigl-Lounge - nur für ein schnelles Foto wurden die Gespräche kurz unterbrochen.
von Tanja PflaumProfil

Nach dem Besuch der Vorabendmesse in der Waldthurner Pfarrkirche, während der die ehemaligen Schüler ihrem leider zu früh verstorbenen Klassenkameraden Rainer Stahl gedachten, machte man sich auf den Weg in die „Zoigl-Lounge“ nach Obertresenfeld.

Organisator Jürgen Götz begrüßte dort seine ehemaligen Mitschüler herzlich und freute sich, dass so viele gekommen waren. Er dankte gleichzeitig seinen Mitorganisatoren Kerstin Duric, geborene Bäumler, und Alexander Daubenmerkl. „Kerstin hat vor ungefähr einem Jahr den Anstoß zu diesem Klassentreffen gegeben“, plauderte Götz aus dem Nähkästchen. Daraufhin habe man „sämtliche Connections spielen lassen“, um alle damaligen Schulkameraden ausfindig zu machen.

Nachdem man sich zum Teil „ewig nicht gesehen hatte“, gab es natürlich viel zu erzählen. Es gab viele „Weißt du noch?“ und „Erinnerst du dich?“ zu hören. Anhand von mitgebrachten Fotos und Poesiealben wurden viele Geschichten von früher wieder lebendig. Franz Vitzthum, der damals nach der zweiten Klasse zu den Domspatzen nach Pielenhofen ging, hatte sogar Briefe mitgebracht. Er hielt per Post Kontakt zu den Waldthurner Schulkameraden und berichtete ihnen, wie es ihm so im Internat erging. Die Antwortbriefe hatte er aufbewahrt.

Auch zwei Lehrer hatten sich in der Runde eingefunden. Silvia Wittmann war damals als Lehramtsanwärterin und verdankte später einem Teil der damaligen Schüler ihr gutes Prüfungsergebnis, wie sie lachend erzählte. Georg Schmidbauer war laut Götz „der Religionslehrer der ersten Stunde“. Götz bedankte sich bei Schmidbauer auch für das Orgelspielen während des Vorabendgottesdienstes. Auch die ehemalige Lehrerin Margit Neumuth war eingeladen worden. Diese schickte eine Nachricht und ließ ausrichten, dass sie es sehr bedauere nicht kommen zu können: „Liebe Grüße an alle – ihr wart eine ganz besondere Klasse.“

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