01.03.2020 - 10:46 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Spielberg soll Tragkraftspritzenanhänger bekommen

Ein Thema, das die Markträte beschäftigt, ist eine Neuanschaffung für die Feuerwehr Spielberg. Doch der gewünschte Anhänger entspricht nicht der Norm und es gibt keine Förderung.

Der Tragkraftspritzenanhänger für die Feuerwehr Spielberg soll ausgeschrieben werden. Die Unterlagen werden noch einmal eingehend geprüft.
von Tanja PflaumProfil

Zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers (TSA) hatte Verwaltungsleiter Karl-Heinz Schmidt mit der Feuerwehr Spielberg die Ausschreibungen für den Anhänger und Auf- und Ausbau vorbereitet. Hubert Stahl stellte angesichts der Längenmaße die Frage, ob sichergestellt ist, dass der Anhänger auch in das Feuerwehrhaus passt. Bürgermeister Josef Beimler meinte dazu, dass dies bestimmt überprüft wurde. „Ich würde ein zusätzliches Los für die Beladung ausarbeiten“, sagte Beimler. Wenn diese der bayerischen Norm entspricht, gäbe es wenigstens ein bisschen Förderung. Zur Beladung merkte er außerdem an, dass einige Teile des „alten“ Hängers weiterverwendet werden könnten.

Dem widersprach allerdings Hubert Stahl: „Wenn, dann wird alles neu angeschafft!“ Er habe es in Lennesrieth gesehen – da wurden beispielsweise Schläuche wiederverwendet, die dann nach zwei Jahren kaputt gingen. Alte, funktionstüchtige Teile könne man als Ersatz aufheben. Das sah auch Roman Bauer so. Letztendlich entschied sich das Gremium dafür, die Ausschreibungsunterlagen mit den Fraktionssprechern und Vertretern der Feuerwehr Spielberg noch einmal durchzugehen und dann an die verschiedenen Firmen zu verschicken. Die "Wunschanschaffungen", unter anderem Teleskopleiter, mobile Staustelle und Beleuchtungseinheit, wurden zur Kenntnis genommen.

Anschließend berichtete der Rathauschef über die Ergebnisse des Fachstellengesprächs zu den Kooperationen im Wasserschutzgebiet. So wurde beschlossen, dass die Kooperationen in gleicher Weise fortgeführt werden. Der Deckelungswert des GesamtNmin wird auf 55 Kilogramm pro Hektar festgelegt. Weiter wird der FrühjahrsNmin mit DSN (Düngeberatungs-System-Stickstoff) speziell für Wasserschutzgebiete für alle Fruchtarten außer Grünland und Kleegras fortgeführt. Es gibt keine Stickstoff-Düngung nach der Hauptfruchternte. Ausnahmen sind nur in Absprache mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weiden möglich. Die Herbstbeprobung findet in der letzten Oktoberwoche statt. Eine Demo-Anlage zur Mais-Untersaat (Zwischenfruchtanbau im Direktsaatverfahren) wird im Sommer auf den Flächen der Landwirte Lukas, Waldhier und Bocka angelegt. Diesen Beschlüssen stimmten auch die Markträte so zu.

Das Honorarangebot der Renner+Hartmann Consult GmbH, Amberg, für die Erstellung eines Vorentwurfs zur Sanierung des gemeindlichen Tiefbrunnens liegt bei rund 9500 Euro. Einstimmig beschloss das Gremium, die Verlängerung des Wasserrechtes für den Tiefbrunnen bis 31. Dezember 2025 beim Landratsamt zu beantragen.

Bei den Endabrechnungen der kindbezogenen Förderungen nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) für Januar bis Dezember 2019 errechnet sich eine tatsächliche Fördersumme von 269.733,97 Euro (Mehrung gegenüber der 96-prozentigen Abschlagszahlung: 23.902,87 Euro, davon sind 8950,20 Euro vom Markt Waldthurn zu tragen). Bei der Kinderkrippe errechnet sich für den gleichen Zeitraum eine Fördersumme von 79.740,66 Euro (Reduzierung: 2534,34 Euro, dieser Betrag ist von der Krippe an den Markt Waldthurn zu überweisen) Dem Freistaat ist die Summe von 1333,69 Euro zurückzuerstatten; 1200,65 Euro verbleiben beim Markt Waldthurn.

Keine Einwände gab es bei den Bauanträgen von Ernst Weig, Frankenrieth 4 (Nutzungsänderung einer Sägehalle mit Sägemehlbunker in eine Lagerhalle für Futtermittel und Getreide, Errichtung eines Holzanbaus) und Bernhard Stahl, Frankenrieth 8 (Aufstockung des Nebengebäudes).

In seinen Mitteilungen berichtete Bürgermeister Josef Beimler, dass die ersten technischen Ausrüstungsgegenstände für das Projekt „LandKULTUR“ eingetroffen sind. Gleichzeitig dankte er Josef Pflaum senior, der sich bereiterklärt hat, sich um diese Geräte zu kümmern.

Weiter berichtete er kurz über die neue bayerische Gigabitrichtlinie. Hier merkte Hubert Stahl an, dass seit dem Breitbandausbau eigentlich überall „genügend ankommt“. Man müsse erst nachfragen, wer an dieser neuen Maßnahme Interesse hätte und gut überlegen, bevor Straßen wieder aufgesägt werden – nachdem vor nicht allzu langer Zeit erst alles fertiggestellt wurde.

Zum Temposys-Gerät, das an der Ortseinfahrt Spielberg von Floß herkommend, angebracht war, vermeldete Beimler mehrere Fahrer, die sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten hatten: „Unter anderem sind sechs Fahrer mit mehr als 100 Stundenkilometer ins Dorf gepfiffen.“

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