Gerade in diesen unruhigen Zeiten und mit Blick auf das Osterfest war es für die zahlreichen Besucher wohltuend, sich auf eine „Staade Stund“ einzulassen. Die moderne Pfarrkirche St. Sebastian in Waldthurn bot den optimalen Rahmen für Lieder, Melodien und Texte für die Seele. Der Dreigesang TriAngel mit Doris Völkl (Altstimme), Andrea Götz (Sopran) und Steffi Daubenmerkl (Mezzosopran) organisierte die Veranstaltung bereits zum dritten Mal, dieses Jahr im Rahmen von „Landkultur Waldthurn“.
Marina Daubenmerkl begleitete am E-Piano und Tom Zilbauer aus Wilchenreuth spielte an der Orgel. Eine Bläsergruppe des Waldthurner Blechhaufens mit Stephan Striegl (Weiden), Philipp Kraus (Waidhaus), Julian Bauer (Waldthurn) und Konstantin Stahl aus Albersrieth brachten mit drei Stücken ihr Können zu Gehör. „Mach mich still“ intonierten pünktlich um 17 Uhr die drei TriAngel-Damen a cappella und trugen dabei jeweils eine rote Kerze durch die drei Kirchgänge zum Altar. Nachwuchsorganist Zilbauer entführte die Besucher mit seinen Instrumentalstücken in eine andere Welt. Imposant intonierte TriAngel mit viel Gefühl „Nimm Dir Zeit“, begleitet von Daubenmerkl auf dem E-Piano.
Durch die Stunde führte die Lennesriether Moderatorin Doris Vitzthum, die mit tiefsinnigen Texten zum Nachdenken anregte: „Niemand hat Deine Geschichte – niemand ist wie Du – Du bist einmalig – vertraue Gott und Dir“. TriAngel beeindruckte mit einer abwechslungsreichen Mischung von anspruchsvollen klassischen Gesangsstücken bis hin zu modernen Kompositionen. „Weit, weit weg“ aus ihrem Alltag nahmen die Sängerinnen die Menschen beim gleichnamigen Lied von Hubert von Goisern mit.
Nachdem der „Akku der Stille“ gefüllt war, entließen die neun musikalischen Protagonisten nach einer eindrucksvollen Gemeinschaftsleistung die dankbaren Zuhörer beim gemeinsamen Lied „Neigen sich die Stunden“ in den Palmsonntagabend.














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