„Wir sind dankbar, dass wir ihn gehabt haben und wollen ihn mit unserem Gebet begleiten“, sagte Pfarrer Norbert Götz bei der Begräbnismesse für den Verstorbenen Robert Berger. „Ich muss da durch“, zitierte der Geistliche den Verstorbenen kurz vor dessen Tod. Für den 72-Jährigen war nach eigenem Bekunden der Tod eine Erlösung, denn Berger war in den letzten Jahren sehr krank.
Zur Welt gekommen ist er im April 1950 in Schönsee als einer von vier Buben mit einem Herzfehler, der im Kindesalter nicht operiert wurde. Eigentlich wollte er Zimmermann werden, doch durch dieses Handicap konnte er seinen Traumberuf nicht erlernen. Erst mit 23 Jahren wurde er operiert, aber der Herzfehler holte ihn in den vergangenen Jahren wieder ein.
Berger ging in Schönsee zur Schule und in Nabburg in die Realschule. Er lernte Bürokaufmann, studierte Betriebswirt, war Steuerfachmann und schließlich Steuerberater. 1974 heiratete er seine Frau Rita, die aus Wampenhof bei Spielberg stammt. Um den Verstorbenen trauern seine Ehefrau sowie die Kinder Daniela, Ralf, Christian und Caroline.
Robert Berger war ein geselliger Mensch und vor seiner schweren Krankheit sowohl in Schönsee beim Seefest als auch beim Waldthurner Bürgerfest gerne unter Menschen. Er ging auch gerne auf Reisen und war er für seine Familie als „Transportdienst“ mit dem Auto unterwegs.
Die Begräbnismesse umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Grünauer und Josef Pflaum sen. musikalisch, Georg Schmidbauer spielte an der Orgel. Die Lesung und die Fürbitten sprach die Spielberger Mesnerin Lisa Käs. Bürgermeister Josef Beimler nahm für die Vereinsgemeinschaft und für die Siedlergemeinschaft am Friedhof in Waldthurn Abschied.
Als stolzer Waldthurner Eigenheimbesitzer war Berger seit 35 Jahren bei den Siedlern. Fast 20 Jahre war er in der Vorstandschaft des Vereins tätig und kümmerte sich um die Verteilung der Vereinszeitschrift. „Ich erinnere mich an den geselligen Robert, der so manche Anekdote bei Stammtisch zum Besten gab.“












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