Waldthurn
07.10.2022 - 12:23 Uhr

Trauer um Wilma Bäumler aus Waldthurn

Am 24. September ist die Waldthurnerin Wilma Bäumler verstorben. Am Donnerstag fand in der Pfarrkirche St. Sebastian die Begräbnismesse statt. Pfarrer Norbert Götz erinnerte an das Leben von Bäumler. Sie hatte eine bewegte Kindheit, war im Januar 1940 in Hamburg als Wilma Jaensch geboren, der Vater war im Krieg geblieben und die Mutter wollte von ihren Kindern nichts wissen. So musste sie zu Pflegeeltern in Tiefenbach, später nach Plößberg und arbeitete schließlich als Magd auf einem Bauernhof in Grafenreuth bei Floß.

Dort hat sie ihren Ehemann Johann kennen- und lieben gelernt, 1959 haben sie auf dem Fahrenberg geheiratet. Ein besondere Eigenschaft sei ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft gewesen. Das Paar hat fünf Kinder. Wilma Bäumler sei ein sehr geselliger Mensch gewesen und trat 1969 dem katholischen Frauen (KDFB) bei. Die Begräbnismesse begleitete auch eine KDFB-Abordnung mit Fahnenträgerin Angela Wittmann.

Ehemann Johann, mit dem sie in Waldthurn ein Haus gebaut hatte, ist 2014 verstorben. Neben ihren Kindern machten der Verstorbenen die sieben Enkel und zwei Urenkel große Freude. Gottesdienste und Sportsendungen verfolgte sie im Fernsehen. Freude machte ihr das Tanzen und die Musik, so summte sie in den letzten Tagen ihres Lebens auf der Palliativstation mit, als ihr Enkel für sie spielte.

Die Trauerfeier wurde gesanglich von Hans-Peter Reil, Sophia Mäckl und Manuela Grünauer sowie Georg Schmidbauer an der Orgel begleitet. Bei der Urnenbeisetzung sprach Bürgermeister Josef Beimler für die Vereinsgemeinschaft und dankte im Namen des Siedlerbundes, bei dem sie 52 Jahre Mitglied war. Auch beim FSV Waldthurn war sie vier Jahrzehnte und beteiligte sich in der Turn- und Kegelgruppe. 1995 trat sie dem VdK bei und unterstützte ihren Mann, der Vorsitzender war, als Kassenverwalterin. Sophia Mäckl und Simon Schwab spielten am Grab zu Ehren der Verstorbenen mit der Trompete.

 
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