29.11.2019 - 09:54 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Waldthurn wartet auf grünes Licht für Fördergelder

Gleich zu Beginn der Marktratssitzung in Waldthurn am Donnerstag gibt es Informationen für das Gremium bezüglich des Projektes „LandKULTUR“. Hier muss etwas nachgebessert werden.

Projektmanager Josef Forster (stehend) stellt in der Marktratssitzung am Donnerstagabend den überarbeiteten Antrag zum Projekt "LandKULTUR" vor.
von Tanja PflaumProfil

Bürgermeister Josef Beimler begrüßte Josef Forster, den er kurzerhand zum „Projektmanager“ ernannte. Forster stellte das Projekt „LandKULTUR Waldthurn“ vor. Es sei eine tolle, aber eine nicht ganz einfache Fördermaßnahme, stellte er gleich zu Beginn klar. Kurz informierte darüber, was alles gefördert werden kann. „Manches muss man nur richtig verpacken“, so Forster. Weiter müsse der Steuerungskreis regelmäßig Berichte inklusive Fotos abliefern.

Im Anschluss berichtete der Sprecher über den Einstieg in das Projekt Anfang 2018. Auch erklärte Forster noch einmal, warum Fördermittel gesperrt wurden. Anschließend stellte er den überarbeiteten Antrag vor. Bei den Kosten konnten einzelne Posten sogar um einiges gesenkt werden. Auch müssen Vereine und Gruppen stärker eingebunden werden. Der Antrag wird nun in der vorliegenden Form eingereicht. Für 2019 sind bereits rund 3500 Euro an Fördergeldern in die Gemeindekasse eingegangen.

Weiter ging es wieder einmal mit dem Neubaugebiet „Hirmersbühl“. Beimler informierte, dass, auf nachdrücklichen Wunsch des Landratsamtes, erneut 20 Bodenproben pro Bauparzelle entnommen wurden – mit dem Ergebnis: Nichts gefunden. Das Problem sei, dass das vorläufige Ergebnis in einem Kurzbericht an die Gemeinde ging. „Bevor nicht der Abschlussbericht vorliegt, dürfen wir keine Notarverträge abschließen“, merkte Beimler an. Dieser Bericht komme in drei bis vier Wochen. Wenn die endgültige Freigabe kommt, könnte man die Verträge sofort fertig machen.

Zur Planung des Staatlichen Bauamtes bezüglich der Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der Lennesriether Kreuzung durch Fahrbahnteiler hatte das Gemeindeoberhaupt auch Neuigkeiten zu vermelden. Am 5. November stellte Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt die Planungen im Rathaus vor. Es soll ein Fahrbahnteiler aus Richtung Albersrieth kommend, sowie ein weiterer in der Fortführung des Staatsstraße ST 2396 nach Georgenberg eingebaut werden. Die Fahrbahnteiler werden zunächst als Fertigteile nur aufgeschraubt. Dann wird seitens der Straßenbaubehörde ein Jahr lang beobachtet, wie sich die Maßnahme in der Praxis bewährt. Erst dann werde entschieden, Fahrbahnteiler dauerhaft einzubauen. Auch für diese „provisorische“ Lösung muss die Straßen verbreitert werden. Dazu ist ein Grunderwerb nötig. Falls der entsprechende Grunderwerb nicht möglich sein sollte, wird das Staatliche Bauamt die Maßnahme nicht durchführen. Seitens des Marktes wurde auf in dem betroffenen Bereich vorhandene Schiebekreuze für die Wasserversorgung hingewiesen. Im Falle der Straßenverbreiterung sollte auf eine aufwendige Verlegung der Leitungen verzichtet werden. Das Gremium entschied einstimmig, diese Maßnahme so in Angriff zu nehmen, wie vom Bauamt beschrieben.

Verstoß gegen Naturschutzgesetz:

Wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetzes im Bereich Spielberg/Wampenhof hat es eine erneute Anzeige gegeben, berichtete Bürgermeister Josef Beimler. Offenbar wurde auf einem bisher nicht verpachteten Teilgrundstück der Gemeinde ein Unkrautvernichtungsmittel ausgebracht. „Der Verursacher konnte nicht festgestellt werden“, so Beimler.

Für das betroffene Grundstück wird jetzt mit der Jagdgenossenschaft Spielberg ein Nutzungsvertrag geschlossen. Vorgesehen sei ein Wildacker in Form einer Blühwiese. Im Voraus wird Jagdvorsteher Johann Leipold mit Franziska Maier (Unterer Naturschutzbehörde, Landratsamt) klären, was ausgesät werden kann und welche öffentlichen Programme für die Genossenschaft in Frage kämen. Gegen diese Vorgehensweise hatten die Markträte keine Einwände vorzubringen.

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