28.08.2020 - 10:40 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Waldthurner Kinder blicken ins Erdinnere

Die Mädchen und Buben des Jungen Landvolks Waldthurn durften beim Besuch am KTB in Windischeschenbach am eigenen Mikroskop die verschiedensten Gegenstände inspizieren.
von Franz VölklProfil

Wegen der Corona-Pandemie musste das Ferienprogramm der Marktgemeinde Waldthurn leider ausfallen. Das Junge Landvolk Waldthurn veranstaltete trotzdem eine Ferienaktion und fuhr mit den Kindern und einigen Erwachsenen nach Windischeschenbach. Mit 18 Personen für die Gruppe unter der Leitung von Ulrike Simmerl zum GEO-Zentrum am KTB. Drei Stunden sahen sich die Mädchen und Buben um. „Hier wurde 9000 Kilometer in die Erde gebort, das ist so, als würde man bei einem Apfel etwas an der Schale kratzen“, erklärte Umweltpädagogin Andrea Mack.

Ein Höhepunkt war der Erdbebensimulator, wobei die Funktion des Seismographen erklärt wurde. „Experimentieren und mikroskopieren“ war im zweiten Teil das Thema. Jeder durfte sich mit genügend Abstand zwischen den Teilnehmern am eigenen Mikroskop Steine, Moos, Grashüpfer und die kleinen Härchen am Rand der Brennessel anschauen.

Interessant war zudem ein Experiment mit Schokoküssen. Mack erklärte, dass auch die Luft etwas wiegt und dadurch auf uns allen immer ein Gewicht und Luftdruck lastet. Als Beweis dafür wurden Schokoküsse in einen dicht abschließenden Behälter gestellt und die Kinder entzogen mit einer Pumpe die Luft, dadurch quoll der Schokokuss auf, da kein Gewicht mehr auf ihm lastete. Als die Luft dem Behälter wieder zugeführt wurde, sank der Schokokuss wieder auf Originalgröße zusammen.

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