24.02.2020 - 11:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Achtung Kontrolle" mit Weidener Rettungskräften

Faschingsendspurt mit Fernsehteam: Eine Nacht lang geht "Kabel eins" mit einem Einsatzwagen des BRK Weiden-Neustadt auf Tour. Der Film geht in der Serie "Achtung Kontrolle" auf Sendung.

Ein Kamerateam von "Kabel eins" begleitete von Samstag auf Sonntag Notfallsanitäter Stefan Diesenbach und Fahrer Lukas Dellinger bei ihren nächtlichen Einsätzen.
von Helmut KunzProfil

Noch ein kurzes Briefing in der Einsatzzentrale wegen des Datenschutzes. Das "Kabel eins"-Team wurde von BRK-Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer und dem Leiter der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz, Jürgen Meyer, instruiert. Dann wurde der Rettungswagen verkabelt: Mit Mikrophonen und sieben Gopro-Kameras. Die große Handkamera trug Kameramann Roland Wittmann.

Er und sein Tontechniker Carsten Töpfert begleiteten ab Samstagabend die ganze Nacht hindurch den Weidener Notfallsanitäter Stefan Diesenbach und Fahrer Lukas Dellinger, einen ehrenamtlichen Mitarbeiter beim BRK, acht Stunden lang bei ihren nächtlichen Einsätzen. Redakteur Max Wendl und Pressesprecher Sohrab Taheri-Sohi fuhren im Pkw hinterher. „Es ist Faschingswochenende, da gibt es bestimmt das eine oder andere zu tun“, gab Meyer der Mannschaft mit auf den Weg.

In der Regel hätten die beiden Weidener Einsatzwägen, einer in der Ulrich-Schönberger-Straße, der andere in Ullersricht stationiert, während einer normalen Samstagnacht gemeinsam sechs bis acht Einsätze. Das Fernsehteam war für die Sendung „Achtung Kontrolle!“ unterwegs. Seit drei Jahren begleitet der Privatsender die Arbeit von Einsatzkräften, wie Polizei, Gerichtsvollzieher, Zoll oder Lebensmittelkontrolleure.

Was später im Fernsehen gezeigt werde, sei die Realität, bekräftigte Taheri-Sohi. "Kabel eins" gehe es dabei darum, Einblicke in die Arbeit der Notfallhelfer zu ermöglichen. Es sollten Dinge gezeigt werden, von denen Außenstehende oft keine Ahnung hätten. „Wir legen Wert auf die Einhaltung aller Persönlichkeitsrechte.“ Natürlich habe die Versorgung der Patienten alleroberste Priorität.

Gesichter und Hausnummern würden verpixelt. Persönliche Daten, die zufällig über Funkverkehr auf Band genommen würden, werde man später mit Pieps-Tönen überspielen. Gefilmt werde überhaupt nur in Rücksprache mit den Einsatzkräften. Die betroffenen Patienten erhielten Fragebögen. „Wir hinterlassen unsere Kontaktdaten, sollte jemand zugesagt haben, später aber doch noch seine Meinung ändern."

Nichts werde ausgestrahlt, ohne die Zustimmung des Patienten und des Weidener BRKs, versprach Taheri-Sohi. In aller Regel werde die Arbeit des Kamerateams von der Bevölkerung aber doch toleriert. Wann die Sendung ausgestrahlt werde, sei noch nicht bekannt. „Das geht aber relativ schnell. So in etwa drei Monaten.“ Der Sendetermin wird zeitnah über Oberpfalz-Medien bekannt gegeben.

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