03.12.2019 - 13:27 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Adventslicht"-Gala für Menschen in Not

„Jeder von uns kann Licht in die Welt bringen und es mit anderen teilen.“ Seit 37 Jahren gibt es das Hilfswerk „Adventslicht“ zur Hilfe für Bedürftige der Region. Zum 23. Mal lud Renate Freuding-Spintler zur Benefizgala ein.

von Redaktion ONETZProfil

Die Besucher durften bei diesem Festabend in der Max-Reger-Halle eine Gala im wahrsten Sinn des Wortes miterleben: musikalische und tänzerische Glanzleistungen, akustische und visuelle Highlights.

Nachdem die jüngsten Talente des B.I.S.-Balletts das Adventslicht an der riesigen Kerze vor der Bühne entzündet hatten, trat Renate Freuding-Spintler ans Rednerpult, gemeinsam mit Lydia Kapferer Initiatorin des Hilfswerks: „Immer wenn Adventslicht ist, fängt für mich Weihnachten an.“ Sie sei glücklich, dass so viele den Weg hierher gefunden haben und dankte allen Mitwirkenden. Schirmherr Oberbürgermeister Kurt Seggewiß erinnerte daran, dass das Hilfswerk „Adventslicht“ ein Netzwerk für Menschen in Not in der nördlichen Oberpfalz gespannt habe und stetig dafür neue Spendenrekorde erziele.

Die über 60 Mitglieder des Weidener Kammerchors servierten im ersten Teil der Gala imponierenden Hörgenuss. Ihr musikalischer Leiter Peter Pollinger lotete sensibel und mit dezenten Gesten dirigierend das Potential der einzelnen anspruchsvollen Werke aus, stimmte die jeweiligen Arrangements bis in Nuancen ab und ließ seinem Chor auf hohem musikalischem Niveau Seelisches und Emotionales zum Ausdruck bringen. Die eher ungewöhnlichen, doch nicht minder beeindruckenden Lieder wurden künstlerisch vom „Elisen Quartett“ aus der Region Nürnberg mit Kea Wolter und Maria Schalk (Violinen), Karoline Hofmann (Viola) und Irene von Fritsch (Violoncello) sowie vom jungen Pianisten Leonard Martynek begleitet. Nach der Motette „Dixit Maria ad Angelum“ erklang mit „The Ground“ mit großem Soundreichtum der Abschlusschoral „Pleni sunt caeli“ aus der „Sunrise Mass“. Mit den Weisen des zeitgenössischen populären englischen Komponisten John Rutter, „The Peace of God“, „Star Carol“ und dem von Annika und Antonia Krämer mit klaren, glockenhellen Sopranstimmen im Duett vorgetragenen „Angels’ Carol“ wurde die Verbindung zur Weihnachtszeit hergestellt.

Launig von Markus Pleyer von „Radio Ramasuri“ moderiert, stellten nach der Pause 105 Kinder und Jugendliche des B.I.S. Balletts, das von Silvia Neuhaus und Isabel von Günther geleitet und zusammen mit Peter Tornev choreographiert wird, bereits zum 14. Mal ihr festliches Programm vor. Die Balletteusen aller Altersklassen begeisterten mit ihren anmutigen Vorstellungen in prächtigen, bunten Kostümen, mit ihren grazilen Raumbewegungen, mit Gestik und Mimik, mit Tanztechniken, Positionen, Schrittfolgen und Sprüngen. Mit künstlerischer Unterstützung von Temenuschka Tornev tanzten die Solistinnen Verena Hartmann und Sandra Bieniok zu drei Sätzen aus Sergei Prokeojews „Sinfonie Nr. 1 Classique“. Genauso überzeugten die Tänzerinnen der Stufe II zur Musik „Café in Wien“ des Österreichers Josef Bayer, der Stufe III zu „Fröhliche Kinder“ von Johann Strauß und der Fördergruppe beim modernen „Lebe das Leben“ des Violinisten David Garrett. Julia Thaller und Susanne Fischer präsentierten mit der Stufe II den „Tanz der Mohren“, Lea Koos, Lena-Maria Völkl und Katharina Weber mit Stufe IV als Begleitung den „Tanz der Hohepriesterin“, beides aus Giuseppe Verdis „Aida“. Großen Beifall erhielten die ganz jungen Akteure der Stufe I und der tänzerischen Früherziehung mit ihrer Aufführung „Auf der bunten Blumenwiese in Weiden“ zur Musik von Edvard Grieg und Johann Strauß. Schließlich bildete der berühmte „Blumenwalzer“ aus Peter Tschaikowskis „Nussknacker“ das furiose Finale.

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