17.07.2018 - 16:55 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Angeschlagener Gegner

Der Anfang ist gemacht. Nach dem Auftaktsieg strebt die neue Landesligamannschaft der SpVgg SV Weiden den zweiten Erfolg im zweiten Spiel an. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht - der Gegner hat mit vielen Problemen zu kämpfen.

Der Einsatz von Benjamin Werner (links) ist fraglich.
von Sebastian SchellProfil

(ssl) Keine Verschnaufpause lässt der Spielplan der Landesliga Mitte zu Saisonbeginn zu. So steht für die SpVgg SV Weiden bereits an diesem Mittwochabend um 18.30 Uhr der Heimspielauftakt im Sparda-Bank-Stadion an. Gegen den SV Hutthurm würde nicht nur Trainer Andreas Scheler liebend gern den zweiten Sieg der Saison einfahren: "Wir wollen natürlich den Erfolg in Hauzenberg bestätigen und heute Abend nachlegen. Es war von beiden Seiten ein tolles Landesligaspiel, in dem uns alles abverlangt wurde. Trotzdem muss aber jedem bewusst sein, dass dies kein Selbstläufer wird und wir den gleichen Einsatz brauchen, wie zuletzt."

Dieser von den Schwarzblauen gezeigte Elan führte am Samstag zu einem verdienten 2:1-Auswärtserfolg beim Aufstiegsfavoriten. Überrascht, dass seine junge Elf nach dem großen Umbruch im Sommer schon zu dieser Leistung fähig war, war Scheler nicht: "Wir haben das Potential, müssen aber jede Woche alles investieren, um es abzurufen. Es ist wichtig, wieder taktisch gemeinsam und diszipliniert zu arbeiten. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen."

In der Tat liegt die Einschätzung nahe, dass die Wasserwerkelf auf einen angeschlagenen Kontrahenten treffen könnte. Erst seit diesem Samstag konnte der SV Hutthurm mit Armin Gubisch einen neuen Trainer präsentieren. Davor gab es eine immense Fluktuation an Spielern bei den Niederbayern. 20 Akteure verließen den SV, so wird es schwer werden, den 12. Platz aus der vergangenen Saison zu bestätigen.

Das auch der Klassenerhalt eine Herkulesaufgabe werden wird, zeigte die 0:6-Niederlage zum Auftakt gegen den Aufsteiger FC Passau. Der Wasserwerkelf dürften diese Probleme gänzlich egal sein, weswegen Scheler fordert, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren: "Seit Montag liegt der Fokus komplett auf dem heutigen Spiel und es ist egal, was Samstag war. Wenn wir unser Level halten und konzentriert agieren, werden wir als Sieger vom Platz gehen. Das muss unser Ziel sein."

Negativ ist, dass Scheler auf dem personellen Sektor Änderungen vornehmen muss. Der neue Kapitän Florian Rupprecht fällt wegen Knieproblemen genauso aus wie Sebastian Bilz. Dazu ist Benjamin Werner wegen einer Grippe fraglich.



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