Kartell-Ehrenvorsitzender Georg Weiß erinnerte, dass er als Delegierter für die Tellschützen 1984 ins Vereinskartell kam. Von da an war er neben seinem Amt als Schriftführer zusätzlich zweiter Vorsitzender bis 2010. Daraufhin ernannte ihn das Kartell zum Ehrenschriftführer. Vorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner überreichte ein Geschenk.
Schon 1954 ist Helgert Mitglied bei der Schützengilde „Wilhelm Tell“ geworden. „Da konntest du dreimal den Schützenkönig stellen, warst zweimal Vizekönig und wiederholt Vereinsmeister“, lobte Marianne Richter. Mittlerweile ist er 65 Jahre lang Mitglied und war 54 Jahre Kassenprüfer.
Seit 1978 ist er Mitglied bei der Siedlergemeinschaft Waldrast, dort ebenso Ehrenmitglied. Vorsitzender Wolfgang Krämer gratulierte mit Thomas Reich. Beim Gesangsverein Lyra kam er im Alter von 18 Jahren schon 1947 zum Singen, wegen der beruflichen Versetzung nach Baden-Württemberg blieb er bis zur Auflösung passives Mitglied. Die Söhne bestellten zum Geburtstag die Jugendblaskapelle, die ein Standerl vor dem Haus spielte.
Geboren in Papiermühle bei Vohenstrauß, kam er 1936 mit den Eltern in den Pressather Wald. Die Eltern bauten damals für sich und die drei Söhne ein Eigenheim. Es war das 84. Haus im Pressather Wald. Dann erlernte Helgert nach dem Krieg den Metallberuf Zerspanungsmechaniker. Musikalisch begabt, spielte er fünf Jahre Akkordeon in einer Tanzkapelle.
Mit seiner Ehefrau Gerda, er heiratete 1955, hat er zwei Söhne: Hans-Maximilian und Max. Vier Enkelkinder gratulierten mit Helena, Laura, Timo und Luca ihrem Opa. 1956 machte er sich mit seiner Frau selbständig. Mit als einer der ersten Unternehmer in Deutschland führte er in seinem Betrieb in der Sockenproduktion die Teilzeitarbeit und die gleitende Arbeitszeit ein. Aus Altersgründen hat er 1993 den Betrieb aufgelöst und verkauft. Mit dem Erlös baute er sich seinen Altersruhesitz im Nibelungenweg.
Als Hobby betreibt er noch immer seinen Garten rund ums Haus, auch mit einigen Obstbäumen. Interessant wird es immer, wenn Enkel Luca zum Schachspielen kommt. „Hin und wieder gewinne ich auch noch ein Spiel“, scherzte Helgert.













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