Nach leckerem Fisch tischte die SPD zum Politischen Aschermittwoch in Weiden im vollen Lehner-Saal verbale Kost auf. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Roland Richter war eingangs schon klar, dass "unser Oberbürgermeister den Benni schon mal geschlagen hat und es wieder tut". "Mach's noch mal, Jens!", sagte Richter.
In Rothenstadt schließt der Nah-&-Gut-Markt, die SPD arbeite mit 700 Unterschriften an einer Lösung. Zeitler habe gepostet: "Populistische Unterschriftenaktion in Rotenstadt - ohne th." Die Aktion der SPD sei Kommunalpolitik, erklärte Richter, so gewinne man Vertrauen und nicht durch einen Post mit topographischer Unkenntnis. "Erinnert euch, der Zeitler hat vor sechs Jahren schon mal verloren, weil die Menschen einen Oberbürgermeister wollen und keine One-Man-Show".
Jungschwarze und alte Säcke
Bei Zeitler komme die CSU gar nicht mehr vor und die Jungschwarzen müssten auf einer eigenen Liste Kandidieren. "Genau die, die ältere Menschen mit viel Lebenserfahrung als alte Säcke bezeichnen." Das verstehe die CSU-Jugend unter Generationengerechtigkeit. "Sie sollte sich schämen", so Richter. Er tröstete die Rest-CSU mit den Worten: "Tapfer bleiben, liebe CSU, eure Zeit kommt wieder, für Zeitler ist der Schuh zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim."
Dann schoss Richter gegen die Bürgerliste "und ihren Fake-Meyer". Der andere Meyer sei ein Kapitän ohne Mannschaft, ein Redner ohne Publikum, der sich hin und wieder für seine Dubai-Fraktion schämen müsse. So wie bei der Erhöhung der Gewerbesteuer. Im Zentrum der Bürgerliste stehe die Frage: "Wie werde ich Millionär?".
Schwierig sei der Kandidat der AfD. Über den könne man nichts sagen, weil er selbst nichts sage. Mit dem geheimen Auftritt von Höcke habe die AfD in Weiden ihre bürgerlich-konservative Bekleidung abgelegt. Oberbürgermeister Meyer sprach eingangs von einem wunderbaren Gefühl, eine standhafte und selbstbewusste SPD zu sehen. "Wir sind hier, weil wir gebraucht werden", sagte der OB. Die SPD habe mit ihren Oberbürgermeistern "Schelter, Bauer, Seggewiß" die Weichen für ein lebens- und liebenswertes, weltoffenes und sozial geprägtes Weiden gestellt und werde sie weiter stellen.
Positiv nach vorne blicken
Meyer fragte nach dem Masterplan der politischen Konkurrenz und gab gleich selbst die Antwort: "Ja mei, es muss halt anders werden". Das sei aber keine Politik. "Alle wollten einen ausgeglichenen Haushalt, den hab ich ihnen vorgelegt. Scheinbar waren sie so überrascht, dass sie ihn nicht einmal diskussionswürdig fanden", erklärte er. Man habe abgelehnt, ohne einen einzigen Vorschlag zu bringen und lasse sich feiern als Hoffnungsträger. "Wenn so Hoffnung aussieht, wie sieht bei denen erst Verzweiflung aus?"
"Schaut euch Weiden an", forderte Meyer auf. "Erhalt Bundeswehrstandort, Neubau Notunterkunft, Tierheim, Wasserwerk, Betriebshof für die Stadtwerke, Schulflügel für die Pestalozzischule, Sanierung Rehbühlschule und Mehrzweckhalle, Skaterpark, Schätzlerbad, Rettung des Klinkums vor der Insolvenz." Die SPD blicke positiv nach vorne. Meyer sagte, er freue sich über eine Stadtratsliste der SPD, die mit ihm weiter für ein weltoffenes und soziales Weiden kämpfe. "Weiden ist auf Kurs und wir haben den Kompass in der Hand. Nur im gemeinsamen Handeln liegt unsere Stärke", sagte der Oberbürgermeister. "Ich kämpfe, ich kämpfe mit euch, ich kämpfe für euch, ich kämpfe für Weiden." Danach gab es im Saal minutenlange Ovationen.
















Mich interessiert nicht bei welcher Partei ein Kandidat ist, sondern ob er ein Mensch ist oder ein "Möchte-gern-besser-Wisser-und-Könner-Roboter" mit "KI"
Ich habe allerdings auch schon festgestellt, dass oft statt hinter dem "KI" Künstliche Intelligenz,
auch "KI" Keine Ideen, keine Ideale, keine Intelligenz stehen.
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