In der Bäko-Jahreshauptversammlung dankte der Vorstand den Mitgliedern. Als langjährige treue Mitarbeiter ehrte Walter Beer für 35 Jahre Andrea Vitzthum. Jens Mattes ist 30 Jahre im Betrieb und ein Vierteljahrhundert sind Tanja Völkl und Jürgen Beimler im Betrieb. 10 Jahre sind Jürgen Scharnagl und Ramona Hannes dabei. An treue Mitgliedsbetriebe werden Urkunde nachgereicht: Für 25 Jahre Friedrich Kohr, Markus Döbereiner, Karl Heinz Schmid und Franz Bauer.
Geschäftsführender Vorsitzender Walter Beer gab außerdem das Zahlenwerk des Bäko-Vorjahrs bekannt. Noch 2019 sei alles in Ordnung gewesen. In den vergangenen Monaten gab es durch Corona eine Umsatzeinbuße von 2,3 Millionen.
In seinem Rückblick unterstrich Beer das gute Anlagevermögen, zu dem auch das Eigenkapital gehört. So ist das Anlagevermögen vollständig durch eigene Mittel finanziert.
Die Bäko Oberpfalz erwirtschaftete einen Umsatz von 27,5 Millionen Euro, leicht steigend. Der Rohertrag ist um 4,4 Prozent gestiegen. Dies ist vor allem auf verbesserte Spannen in den Produktgruppen Frischwaren und Handelswaren zurückzuführen. Aufsichtsratsvorsitzender Josef Arnold stellte in seinem Bericht heraus, dass die Leistungsfähigkeit und der Nutzen für alle Mitglieder erfolgt seien. „Die Geschäftstätigkeit ist für unsere kleine Bäko durch ständig wachsende und ausufernde Vorschriften, bürokratische Hemmnisse und Gesetze erschwert worden.“ Jedoch konnte die Versorgung und Unterstützung der 187 Mitglieder mit 314 Geschäftsanteilen gewährleistet werden.
Einstimmig angenommen wurden der Jahresabschluss und die Gewinnverwendung. Der Jahresüberschuss von 302.700 Euro wurde um die Einstellung von 150.000 Euro an Rücklagen vermindert. Der Bilanzgewinn von 152.700 Euro verteilt sich auf die gesetzlichen Rücklagen (65.000 Euro), die Einstellung der Ergebnisrücklagen (65.860 Euro), der Rest (21.840 Euro) läuft an die Mitglieder mit 4 Prozent Dividende.
Bei den Wahlen konnte Philipp Beyer aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, er wechselte in den ehrenamtlichen Vorstand. Während Wolfgang Schmid als stellvertretender Vorsitzender sein Mandat abgab, wurde Ruth Herbst vom Aufsichtsrat kürzlich als stellvertretende Vorsitzende abgewählt.
Arnold verwies zum Schluss darauf, dass der Fleiß der Bäko-Mitarbeiter auch weiterhin, trotz Corona, zum positiven Geschäftsergebnis führen wird. „Die Arbeit wird in dieser Zeit nicht leichter, alle müssen sich der Hausforderung stellen. Ein engagiertes Zusammenwirken ist notwendig“.















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