05.09.2018 - 16:45 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Baggern an der Verkehrsader

Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende zu. Spätestens zum Schulbeginn am Dienstag werden sich die Straßen Weidens wieder füllen. Zugleich wird in der Schillerstraße gebaut. Kommt es zum Verkehrschaos? Welche Ausweichmöglichkeiten gibt es?

In der Schillerstraße wird der Straßenentwässerungskanal neu verlegt. Der Bereich zwischen dem Josef-Witt-Platz und der Einmündung zur Ringstraße ist deshalb voraussichtlich vom 20. August bis Ende Oktober gesperrt.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

(fuw) Für viele ist der Sommerurlaub vorüber. Das wirkt sich schon jetzt spürbar auf den Berufsverkehr aus. Wieder mehr Berufstätige fahren mit dem Auto zur Arbeit. Nächste Woche bringen Eltern ihre Kinder zur Schule, Schulbusse kommen hinzu. Und die Schillerstraße ist blockiert: Seit 20. August verlegen die Stadtwerke zwischen dem Josef-Witt-Platz und der Einmündung zur Ringstraße den Straßenentwässerungskanal neu (wir berichteten). Was bedeutet das für den Verkehr?

Erfahrungsgemäß würden die größten Verkehrsprobleme in den ersten zwei bis drei Tagen nach dem Einrichten einer Baustelle auftreten, betont Andreas Bauer von der Verkehrsbehörde. In diesem Fall hätten sich die Leute mittlerweile eingestellt. Zudem gebe es Ausweichmöglichkeiten. Wer aus dem Süden von der Bahnhofstraße komme, kann über Frauenrichter Straße, Schweiger- beziehungsweise Sintzelstraße und Christian-Seltmann-Straße ausweichen. Wer aus dem Weidener Norden vom Adolf-Kolping-Platz her kommt, ist von der Baustelle nicht betroffen, weil der Verkehr in diese Richtung wie gewohnt weiterfließt.

Nur an den Kreuzungen Bahnhof-/Frauenrichter Straße sowie an der Ecke Sintzel-/Christian-Seltmann-Straße könne es für Linksabbieger zu Rückstau kommen, da diese den entgegenkommenden Verkehr abwarten müssten und dann länger an der roten Ampel hängen blieben, sagt Bauer. Die Ampelschaltung solle vorerst nicht angepasst werden - "um Staulagen in anderen Bereichen beziehungsweise in die andere Fahrtrichtung" zu vermeiden. Es sei ein komplizierter Vorgang, Ampelsysteme umzustellen, erklärt Bauer. Verbunden mit großem zeitlichen, organisatorischen und finanziellen Aufwand. Deshalb wolle die Stadt zunächst abwarten, wie sich die Verkehrssituation gestaltet. Bisher gebe es "keine auffälligen Staulagen".

Bauer gibt sich optimistisch, dass das auch so bleibt. Dennoch rät er, für den Arbeitsweg etwas mehr Zeit einzuplanen und die Baustelle weiträumig zu umfahren, beispielsweise über die B 22 oder die A 93. Ganz ohne Beeinträchtigungen gehe es leider nicht, wenn in der Innenstadt gebaut werden müsse. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

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