Weiden in der Oberpfalz
18.03.2019 - 11:12 Uhr

Baulandpreise vertreiben Weidener

Die Ausweisung des Gewerbegebiets Weiden West-IV beschäftigt die CSU Weiden-Süd. Aber auch andere Bauprojekte brennen dem Ortsverband unter den Nägeln.

CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch (links) plaudert aus dem Nähkästchen. Neben ihm Ortschef Peter Schröpf und JU-Vorsitzender Lucas Weigl. Bild: Kunz
CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch (links) plaudert aus dem Nähkästchen. Neben ihm Ortschef Peter Schröpf und JU-Vorsitzender Lucas Weigl.

Peter Schröpf bleibt Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Weiden-Süd mit seinen aktuell 28 Mitgliedern. Der Altersdurchschnitt liege bei 64,5 Jahren. 80 Prozent der Mitglieder seien männlich, sagte er bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim St. Johannes. Entsprechend des Geschlechteranteils sei auch die neue Vorstandschaft besetzt. Mit zwei Frauen und sieben Männern. Zum Stellvertreter wurde Jörg Schiml gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Schröpf auf das Aufstellen von Wahlplakaten und die monatliche Dämmerschoppen mit Gästen zurück. Im Juli sei eine Ortsbegehung geplant. Außerdem ein Grillabend, Sommerwanderung und Zoiglfahrt.

Fraktionschef Wolfgang Pausch ging auf die Stadtpolitik ein. Das NOC ziehe große Veränderungen für den Standort Weiden nach sich, prophezeite er. Auch die Max-Reger-Straße müsse attraktiver werden. Dazu müsse die Stadt aber zunächst einmal die entsprechenden Hauseigentümer unterstützen. Langsam ungeduldig werde die CSU, was die Ausweisung des Gewerbegebiets Weiden West-IV betreffe. „Die Stadt besitzt heute noch keinen Quadratmeter. Aber wir brauchen West-IV.“

Das fordere man nun schon seit acht Jahren. Weiden brauche bei Baulandpreisen von bis zu 350 Euro auch dringend neue Baugebiete. Vorangetrieben werde derzeit die Gestaltung des Turnerbundgeländes. Auch an das Gelände der SpVgg SV Weiden am Stockerhut werde gedacht. Dazu müsse es natürlich für den Verein Ersatzflächen geben. Die „Baureife“ für das Stockerhutgebiet in 2020 wäre wünschenswert. Bedenklich sei, dass immer mehr Weidener die Stadt wegen ihrer horrenden Baulandpreise verließen.

Weitere Themen waren die Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg und die Stromtrasse, die für die Versorgung des Landes notwendig sei. Man habe sich bewusst für den Ausstieg aus der Atomkraft entschieden und auch gegen eine dezentrale Versorgung in Weiden mit Windrädern am Fischerberg. Natürlich versorge die Trasse nicht direkt die Orte, durch die sie geleitet werde. Das geschehe erst dann, wenn der Strom am Endpunkt in die bestehenden Netze eingespeist und an die Haushalte verteilt werde.

Neuwahlen:

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Schriftführer Alois Schröpf, Schatzmeister Thomas Schreier, Beisitzer Werner Ertl, Hermann Stadler, Elisabeth Schröpf, Cornelia Volkmer und Rudolf Volkmer. Kassenprüfer Gertrud Stadler und Hans Summer. Delegierte Peter Schröpf, Hermann Stadler und Rudolf Volkmer.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.