15.11.2018 - 10:51 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

BDA würdigt Baukultur mit Regionalpreis

Sie haben das neue Wohnhaus in eine Scheune gebaut. Das Experiment ist überzeugend gelungen. Nun können sich Peter Deinlein (Mitte), seine Frau Carolin und Architekt Karlheinz Beer über den Regionalpreis des Bundes Deutscher Architekten freuen.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Das neue Wohnhaus "versteckt" sich in einer historischen Scheune in Kemnath und bietet modernsten Komfort. Ein seit Jahrezehnten leerstehender Schweinestall in der Weidener Altstadt verwandelt sich in eine urige Oberpfälzer Wirtsstube am Unteren Markt. Dies sind nur zwei Beispiele für die Aufgaben, die die Architekten in der Region zu meistern haben. Da bei der Umsetzung der Projekte die Bauherren und ihre Planer zudem qualitätsvolle Architektur (Baukultur) schufen, würdigt sie der Bund Deutscher Architekten (BDA), Kreisverband Niederbayern/Oberpfalz, mit seinem Regionalpreis.

Gleich drei Regionalpreise erhielt Architekt Karlheinz Beer aus Weiden, der neben Planung und Bau des Scheunen-Wohnhauses von Carolin und Dr. Peter Deinlein in der Schulstraße 38 in Kemnath und des Gaststätten-Nebenraums von Walter Waertel (Ratskeller, Unterer Markt 10) auch für die Sanierung des lange ungenutzten und ebenfalls denkmalgeschützten Anwesens von Iris und Christian Müllerin der Oberen Bachgasse 14 in Weiden, ausgezeichnet wurde. Bereits bei den Architektouren im Herbst öffneten diese Bauherren die Türen zu ihren Projekten.

Ebenfalls mit drei Regionalpreisen würdigte die international besetzte Jury des Bundes Deutscher Architekten die Arbeit der Architekten Brückner und Brückner aus Tirschenreuth. Ausgezeichnet wurden bei der fünften Vergabe des seit 2003 ausgelobten Wettbewerbs die Modernisierung und Neustrukturierung des Hauses Johannisthal (Bauherr Diözese Regensburg), die Planung der Netzaberg Chapel als multikonfessionelle Kirche (Bauherr Bundesrepublik Deutschland) sowie die Revitalisierung der Burganlage Falkenberg mit neuem Konferenzzentrum (Bauherr Markt Falkenberg).

Ein weiterer Regionalpreis ging an Architekt Armin Juretzka für Sanierung, Umbau und Erweiterung des SS-Casinos sowie des Stallgebäudes des Reitplatzes in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Bauherr der umfangreichen Maßnahmen war die Stiftung Bayerischer Gedenkstätten.

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