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19.06.2021 - 00:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Nach berufsbegleitendem OTH-Studium: "Das Schöne war der Zusammenhalt!"

„Das würde ich auf jeden Fall noch einmal machen“, sagt nicht nur deswegen Katharina Schmaußer (39), die vor zwei Jahren an der OTH Amberg-Weiden einen berufsbegleitenden Master erworben hat.

Katharina Schmaußer hat nach ihrem berufsgleitenden M.B.A. den nächsten Karriereschritt gemacht.
von Reiner Wittmann Kontakt Profil

ONETZ: Frau Schmaußer, Sie haben vor zwei Jahren an der OTH Amberg-Weiden Ihren berufsbegleitenden M.B.A. in Digital Business Management abgeschlossen. Glauben Sie, das hat Sie auch in Ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt?

Katharina Schmaußer: Also, der Abschluss hat mir auf jeden Fall dabei geholfen, mich für höhere Positionen zu qualifizieren. Viele interessante Stellen haben heute ja einen M.B.A. oder anderen Master längst im Anforderungsprofil. Bei einer Bewerbung kann es da ohne die gewünschten formalen Qualifikationen leicht passieren, schon in der Vorauswahl auszuscheiden. Ich selbst habe nach dem Abschluss unternehmensintern die Stelle gewechselt.

ONETZ: Standen für Sie Titel und Anerkennung im Vordergrund oder Inhalte, die Sie in den Arbeitsalltag übertragen wollten?

Katharina Schmaußer: Es war mir schon wichtig, meine bisherigen Erfahrungen und mein Wissen mit einem anerkannten Abschluss zu zertifizieren. Dank meiner Berufserfahrung waren mir die meisten Themen ja durchaus geläufig. Aber ich konnte mein Wissen natürlich ausbauen. Das habe ich als Bereicherung empfunden.

ONETZ: Eine 40-Stunden-Arbeitswoche und nebenbei noch „die Schulbank drücken“, wie haben Sie das durchgehalten?

Katharina Schmaußer: Ganz ehrlich: Es ging an die Substanz, das muss ich zugeben. Während der zwei Jahre habe ich zum Beispiel meinen kompletten Urlaub einzig und allein für Vorlesungen und Prüfungen verwendet. Mit dem klaren Ziel M.B.A. vor Augen war das für diesen begrenzten Zeitraum aber schon in Ordnung.

ONETZ: Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die Eigeninitiative des "weiterbildungswilligen" Arbeitnehmers?

Katharina Schmaußer: Na ja, das ist sicherlich ganz unterschiedlich. In meinem Fall ging die Entscheidung für das berufsbegleitend Studium aber alleine von mir aus. Mein Arbeitgeber war weder an der Organisation, noch an der Finanzierung oder der Durchführung beteiligt.

ONETZ: Kleine Gruppen, Kommilitoninnen und Kommilitonen mit Berufserfahrung und Dozenten aus der Praxis. Das gilt vielen als Erfolgsrezept von OTH Professional, das die berufsbegleitenden Angebote der Hochschule koordiniert. Sehen Sie das auch so?

Katharina Schmaußer: Das kann man durchaus als Erfolgsrezeptur bezeichnen. Nachdem ich mein ganzes Arbeitsleben schon in einem globalen Konzern tätig bin, war für mich der Austausch mit den Kommilitonen aus mittelständischen Unternehmen auf jeden Fall sehr faszinierend. Vieles, was für mich selbstverständlich ist und meinen Alltag bestimmt, wird dort oft komplett anders gelebt. Das Schöne an den kleinen Gruppen war darüber hinaus aber vor allem der tolle Zusammenhalt – man kennt jeden persönlich und jeder kann sich einbringen. Da geht keiner in einer anonymen Masse unter.

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