Weiden in der Oberpfalz
02.08.2019 - 15:03 Uhr

Betrunkener Radler flüchtet viel zu spät

Die Polizei nimmt seine Personalien auf und lässt ihn ins Röhrchen pusten - dann fällt dem Radfahrer plötzlich ein, dass er davonlaufen könnte.

Ein 25-Jähriger flüchtet vor der Polizei, obwohl diese bereits seine Personalien aufgenommen hat. Bild: Jens Wolf/dpa
Ein 25-Jähriger flüchtet vor der Polizei, obwohl diese bereits seine Personalien aufgenommen hat.

Vielleicht war der 25-jährige Weidener über sich selbst erschrocken, weshalb er kurzerhand die Flucht ergriff. Seinen Anfang nahm die Geschichte am Freitag gegen 0.40 Uhr. Beamte der Polizeiinspetkion Weiden befanden sich gut gelaunt und munter pfeifend auf Streifenfahrt, als ihnen im Bereich der Fichtestraße ein Fahrradfahrer auffiel. Der Biker brauchte mit seinem Rad die gesamte Fahrbahnbreite. Vielleicht hatte der der Radler nicht nur selbiges getrunken? Grund genug, ihm einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Gesagt, getan.

Satte 1,7 Promille pustete der Herr aufs Barometer. Zu viel, selbst für einen Radfahrer. Doch dann kam dem Herrn offenbar eine Blitzidee. „Die kriegen mich nie“, dachte er sich wohl. Er ließ sein Fahrrad zurück, nahm die Beine in die Hand und spurtete schnellsten Schrittes davon. Dass die Beamten aber bereits den Alkoholwert bestimmt hatten und auch seine Personalien aufgenommen hatten, schien ihm nicht bewusst. So wird ihm halt bei nächster Gelegenheit eröffnet, dass er mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen muss. Vielleicht ja dann, wenn er sein Fahrrad bei der Polizeiwache abholen wird. Schließlich stellten die Beamten das Bike des 25-jährigen sicher - sollte er es suchen. Was die Anzeige angeht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 
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