Der „Koma“-Fan hielt sich nicht lange auf den Schultern seines Freundes. Blitzschnell waren Ordner da und holte den ausgeflippten Metal-Freak wieder auf den Boden der Tatsachen. Die Stimmung im Saal war ohnehin aufgeheizt. Schließlich zerrten die „Komas“ schon ruppig genug an ihren Klampfen. Da musste nicht noch einer aus dem Publikum eher außer als im Takt heftig dazwischen grätschen. Für den Dancefloor war das nichts.
Das „Monkey“ hinterm „Hemingway“ an der Regensburger Straße hatte Samstagabend bei seinem ersten Live-Event die Bude voll. „Koma“ vs. „Weissglut“ – „Böhse Onkelz“ vs. „Rammstein“. Natürlich kamen beide Tribute-Bands in abgespeckter Coverform. Die „Deutsch Rock Nacht“ rief vor allem Metal-Anhänger auf den Plan. Beide Bands durften jeweils zwei Stunden lang auf die Bühne.
Wer das große Abenteuer suchte, wer sich am Earthquake-Sound, an unangepasster, rebellischer Musik festhalten wollte, hielt sich drinnen auf. Die Jungs auf der Bühne gaben alles, spielten Nummern wie „Wir ham noch lange nicht genug“, „Mexico“: "Weiden, Ihr wart ein klasse Publikum!"
Nach kurzer Umbauphase betraten „Weissglut“ die Eventarena. Die „Rammstein“-Tribute-Band erwiderte die deutsche Härte mit einer beeindruckenden und grandiosen Bühnenshow. Die Oberpfälzer Band begeisterte ihr Publikum mit Material, wie „Du hast“ und „Feuer frei“. Die Jungs setzten alles daran, den Fans tüchtig einzuheizen. Bei der Aftershow-Party sorgte ein DJ für guten Rock aus der Dose.















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