27.11.2018 - 15:39 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

BRK hat einen Traum

"Wenn der Bürger Hilfe braucht, sind wir gemeinsam da - konfliktfrei und ohne Konkurrenzdenken", machte Stadtbrandrat Richard Schieder bei der Jahreshauptversammlung der Rotkreuzbereitschaft klar. Dafür wünscht sie sich auch etwas.

Die Geehrten mit den Ehrengästen.
von Autor hczProfil

Täglich gebe es gemeinsame Einsätze, bei denen die Sanitäter Seite an Seite mit anderen Hilfsorganisationen und der Polizei für die Bevölkerung kämpften.

Stellvertretende Bereitschaftsleiterin Kerstin Melischko stellte einen neuen "Traum" der Weidener Rotkreuzler vor. Man wünscht sich einen Mannschaftstransporter. Spenden von Firmen und aus der Bevölkerung wären erwünscht. Auch ein Benefizkonzert am 24. März in der ehemaligen Klosterkirche St. Augustin soll helfen, die Mittel aufzubringen.

BRK-Bereitschaftsleiter Gerd Kincl berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2018. 49 586 Stunden hätten die Bereitschaftsmitglieder ehrenamtlich "zum Wohl der Bürger, des Steuerzahlers und der Krankenkassen" geleistet. Kincl lobte die einzelnen Fachgruppen. Bei allein 15 Blutspenden hätten die Mitarbeiter des Betreuungsdienstes 2400 Stunden geleistet. Florian Berger, der Leiter der "Schnelleinsatzgruppe Transport" stellte diese neu aufgestellte Truppe, bestehend aus 35 Aktiven und zwei Ärzten, vor.

Taktischer Leiter Bernhard Kick berichtete von über 1036 Sanitätswachdiensten. Ehrenamtliche Besetzung von Schichten im Rettungsdienst werde immer schwieriger, so Kick, weil die hohen, dafür erforderlichen Qualifikationen fast nicht mehr berufsbegleitend erreicht werden könnten. Trotzdem sei es in Weiden noch möglich gewesen, 531 Schichten, das heißt 22 500 Stunden Rettungsdienst, ehrenamtlich zu besetzen. Als Fleißigste nannte Kick Philipp Mangold, Anna Meiler, Sebastian Seibert und Gerhard Schmauß. Im Sanitätsdienst seien Albert Kreuzer, Christoph Schraml, Philipp Mangold und Laura Diesenbacher die Aktivsten gewesen.

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