Seit 1958 bildet "Brunner Bäcker" Azubis im Bäckerhandwerk aus. Heute ist das Bäcker-Unternehmen mit 86 Filialen in der gesamten Region präsent. Das Ausbildungsprogramm findet sogar bundesweite Anerkennung.
"Ausbildungs-Ass" ist nicht nur ein informelles Lob für einen besonders fleißigen Ausbilder, sondern auch eine offizielle Auszeichnung, die im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von den Wirtschaftsjunioren Deutschland vergeben wird.
Über den bundesweit dritten Platz in der Kategorie Handwerk durfte sich nun Gerhard Brunner, Inhaber der "Brunner Bäcker", freuen. Ausgezeichnet werden diejenigen Unternehmen, die "ein außergewöhnliches Engagement in den Bereichen Ausbildung und Integration sowie junge Menschen überdurchschnittlich fördern", wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Das Ausbildungsprogramm der Bäcker-Kette scheint die mehrköpfige Jury, die über die Gewinner der Auszeichnung entscheidet, überzeugt zu haben. Dieser zufolge sucht der Betrieb "nicht nach dem stromlinienförmigen Auszubildenden." Des weiteren habe die Jury den dritten Platz an die Bäckerei vergeben, weil "die Vermittlung von sozialen Kompetenzen genauso auf der Ausbildungsagenda" stehe wie die der "obligatorischen fachlichen Fähigkeiten". Die Jury hob die Schulungsfiliale von "Brunner Bäcker" hervor. Dort könnten Auszubildende das, was sie gelernt haben, in die Praxis umsetzen sowie eigenverantwortlich Entscheidungen treffen.
"Hier akzeptiert man nicht nur Blockschulzeiten, die im Bäckerhandwerk bei vielen Betrieben ohnehin nicht gerade beliebt sind, sondern sucht auch aktiv andere Betriebe, die sich dem Konzept anschließen", lobte sie. Schließlich habe "das ganzheitliche Ausbildungskonzept" die Jury dazu bewegt, den dritten Platz zu vergeben.













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