Die Mitglieder der Bürgerliste achteten bei ihrem Besuch des von der Firma Wies neu angeschafften Hybridbusses auf die Emissionsfreiheit und Klimaneutralität sowie das erweiterte Platzangebot für Kinderwagen-, Rollstuhl- und Rollatorfahrer. Der Stadtlinienbetreiber Wolfgang Wies betonte, dass der von politischer Seite geforderte Umstieg auf Elektro- bzw. Wasserstoffbusse dazu führe, dass die Stadt als Aufwandsträger in den nächsten Jahren mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen habe.
Angefangen von den erhöhten Anschaffungskosten der emissionsfreien Busse würde ein Umstieg auch erhebliche Infrastrukturkosten nach sich ziehen wie etwa durch das Aufstellen der Ladesäulen. Gemäß den europäischen Vorschriften wären nach aktueller Rechtslage bereits im Jahr 2025 mindestens fünf emissionsfreie Busse in Weiden Vorschrift. Weiterhin wurden Störfaktoren im Stadtgebiet diskutiert, die vor allem auf der Linie 1 Verspätungen verursachten. Der Stadtbusbetreiber schlug dabei einen runden Tisch mit dem Hauptverwaltungsausschuss vor, um Lösungen zu finden.
Zudem wurde über die generelle Situation am ZOB gesprochen. Dort war es vermehrt zu Beschwerden von Anwohnern und belästigten Reisenden gekommen. Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste, Christian Deglmann, versprach dieses Thema bei der Stadt zur Sprache zu bringen.















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