Allein am 1. Mai, dem Tag seiner Amtsübernahme, seien vier fix geplant, unterstrich der OB-Kandidat in der Jahresabschlussfeier mit Jubilarehrung des SPD-Stadtverbands im Vereinsheim „Almrausch“.
Meyer ließ seine Kandidatur wie eine „Kette von Ereignissen“ Revue passieren. „Meine Lebensplanung sah vor einigen Jahren anders aus.“ Dies alles habe sich im Herbst 2017 grundlegend geändert. „Damals sind Spekulationen wie Kraut aus dem Erdboden geschossen.“ Er habe dem Druck nachgegeben. „Jetzt steh ich hier als gekürter Kandidat.“
„Meine Mannschaft trägt mich wie ein Ameisenei.“ Sein Team füttere ihn ständig mit Inputs. „Eine Wahl kann man nur gewinnen, wenn man gewinnen will und nicht nur so tut, als wolle man nur dabei sein.“ Weiden sei die „Wir halten zusammen"-Stadt. Dazu zähle auch, „dass es uns eine Pflicht ist, die Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, zu unterstützen“. Oder die Stadt barrierefrei zu gestalten.
Weiter versprach Meyer eine Stärkung des Grüngürtels aus klimatechnischen Gründen und die Sanierung anfälliger Schulen. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß hielt den SPD-Kandidaten für einen würdigen Nachfolger. Seinen Hut zog er vor Meyers Rhetorik. „Ich bin kein so ein guter Redner wie du. Man merkt, du sprichst aus dem Herzen heraus.“
Er riet ihm, Nervenstärke zu behalten. Denn: „Die schlimmste Zeit ist die am Wahlsonntag zwischen 12 und 18 Uhr. Da rennst du wie ein Terrier durch das Haus, rauf und runter.“ Ein besonderer Dank galt Stadtverbandsvorsitzender Sabine Zeidler. Mit ihr sei „ein Zug“ in die Partei gekommen. Seggewiß: „Sie hat Pfeffer im Hintern.“ Im Wesentlichen komme es auf Ausdauer und Durchhaltevermögen an, sagte Zeidler.
Alois Wolfram, der als dienstältester Jubilar das Schlusswort sprach, erinnerte an die Beweggründe seines Parteieintritts als damals 21-jähriger, sprach die Höhen und Tiefen an, hob Ludwig Stieglers tolle Wahlkreisergebnisse unter Kanzler Gerhard Schröder hervor und motivierte seine Genossen, Geschlossenheit zu zeigen. „Wir müssen wieder Vertrauen gewinnen.“ Ferner rief er seine Parteifreunde auf, die Mitgliederbefragung zum neuen SPD-Führungsduo wahrzunehmen.
Ehrungen
Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde Alois Wolfram geehrt. Für 60 Jahre Alfred Reber, Werner Rupp und Josef Höfer. Für 50 Jahre Christian Hölzl, Adolf Bogner, Heinz Gerstenberger, Marie-Luise Girke und Karl-Heinz Roth. Für 40 Jahre Kornelia Messner, Gisela Bauer, Lutz rittmann, Artur Wagner, Karl-Hein Moller, Norbert Prause und Martha Ertl. Für 25 Jahre Max-Emanuel Schmid, Norbert Rothaug, Bayram Cinak, Markus Völkl, Susanne Kempf und Joachim Helgert. (uz)













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