„Helfen kann so einfach sein, indem man einfach einen Film anschaut“, brachte Weidens Oberbürgermeister Benjamin Zeitler den Abend auf den Punkt. Bereits zum 21. Mal organisierten der Lions-Club und das Unternehmen Vantage Film den gemeinsamen Wohltätigkeitsabend. Im Laufe der Jahre konnten so mehr als 125.000 Euro an Spenden gesammelt werden.
Bereits kurz nach Einlass füllte sich das Foyer, wo die Gäste mit kulinarischen Leckereien empfangen wurden. Der Kinosaal war bis auf wenige Plätze in den vordersten Reihen rasch besetzt. Gezeigt wurde der Film „Der Buchspazierer“, erzählt nach dem gleichnamigen Roman von Carsten Sebastian Henn, der sich über 100 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste hielt. Eine feinfühlige, märchenhafte Geschichte über Freundschaft, Bücher und das Überwinden von Einsamkeit. Die Hauptrollen spielen Christoph Maria Herbst und die Nachwuchsschauspielerin Yuna Bennett.
Vantage-Geschäftsführer Wolfgang Bäumler gewährte dem Publikum auch spannende Einblicke hinter die Kulissen des Drehs: Auf Grund der strengen Kinderarbeitsschutzbestimmungen für die junge Hauptdarstellerin habe man pro Tag oft nicht mehr als drei Minuten fertiges Filmmaterial drehen können. Der Kameramann des Films, Ngo The Chau, der erstmals die Regie führte, konnte nicht vor Ort sein. Er drehe gerade am zweiten Teil des Films mit dem Titel „Der Buchspazierer und die Liebe“ – ebenfalls wieder ausgestattet mit Vantage-Objektiven, sagte Bäumler. Der Kinostart ist für den 7. Oktober 2027 geplant.
Sämtliche Erlöse des Abends kommen den Hilfsaktionen „Not und Leid in der Region“ sowie dem „Magischen Projekt“ zugute. „Wir helfen Menschen in Not – alleinerziehenden Müttern und in zunehmendem Maße auch männlichen Rentnern. Es herrscht Not, auch in unserer Region“, betonte Professor Alexander Schuh, Präsident des Lions-Club Weiden, die Wichtigkeit der Hilfsprojekte.
Als im Abspann der Name von Vantage erschien, brandete im Saal noch einmal lauter Applaus auf. Mit Reaktionen wie „So ein toller Film!“ und „Schön war’s!“ traten die Besucher sichtlich bewegt den Heimweg an.














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