Einen kleinen Sturm der Entrüstung (Neudeutsch: Shitstorm) hat Einzelhändlersprecher Tobias Sonna in eigener Sache ausgelöst. Er leierte am Samstag in seinem Geschenke- und Haushaltswarenladen in der Altstadt eine Werbeaktion an, bei der es Toilettenpapier als Dreingabe geben sollte. Eine Packung der begehrten Ware würden Kunden ab 25 Euro Einkaufswert bekommen.
Als ein Facebook-Nutzer die entsprechende Schaufenster-Auslage postete, brach über den Chef des Weidener Einzelhandelsverbands neben anerkennenden Kommentaren für die Ironie auch heftige Kritik herein: Geschmacklos sei die Aktion und das Geschäft für einen Nutzer nun gar "Sperrzone".
Sonna zeigte sich auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien erstaunt über die Wirkung: "Dass das so negativ aufgefasst wird, hätte ich nicht gedacht." Er habe eine Palette Papier geordert und versichert bekommen, dass es im Großhandel keinen Engpass gebe - anders als in Märkten. "Es sind eher Auswirkungen der Hamsterkäufe." Nur zu Werbezwecken will er das Klopapier nicht abgeben. Jeder Kunde könne es bei ihm erstehen, versichert er - zu einem "ortsüblichen Preis".









Der eine oder andere denkfaule Raffzahn reagiert halt etwas unwirsch, wenn man ihm satirisch den Spiegel vorhält. Die Gier auf's Klopapier reflektiert einmal mehr wunderschön das Bild vom deutschen Michl. Arsch vor Hirn!
Mir gefällt die Aktion von Sonna :-)
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