10.03.2019 - 17:55 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU Neunkirchen: Uschald will nicht in Stadtrat

Den Vorsitz im CSU-Ortsverband Neunkirchen-Frauenricht übernimmt er noch einmal. Aber als Kandidat für den Stadtrat steht Norbert Uschald nicht mehr zur Verfügung. Er hat genügend Ehrenämter.

Die neu gewählte Vorstandschaft des CSU- Ortsverbands Neunkirchen- Frauenricht. Vorsitzender Norbert Uschald (5. von links) kündigte an, dass es seine letzte Amtsperiode sein wird.
von Autor hczProfil

Uschald hat mehrmals für den Stadtrat kandidiert. Aber nie den Sprung ins Rathaus geschafft. Die Gründe für seinen Verzicht seien persönlicher und familiärer Art. Die Belastungen durch seine vielfältigen Funktionen im Heimatring und den Verbänden der Vertriebenen würden ihn genügend fordern, so Uschald. Aber auch "politische Entwicklungen in der CSU und der CDU seit einigen Jahren" seien für seinen Entschluss maßgebend, sagte der 51-jährige CSU-Fraktionsbeirat, allerdings ohne dabei ins Detail gehen zu wollen.

Wieder Vorsitzender

Bei der Jahreshauptversammlung betonte er, dass viele der 35 Mitglieder des Ortsverbandes stark in das kirchliche und gemeindliche sowie das Vereinsleben eingebunden seien. An politischen Themen stünden vor allem die Weiterentwicklung des Ortsteils und das Thema Verkehr - gerade im Hinblick auf das neue Gewerbegebiet West IV - auf der Agenda. Uschald wies auf das Starkbierfest am 16. März um 18 Uhr im Pfarrgemeindehaus Maria Waldrast und auf den Bockzoigl-Ausschank im evangelischen Gemeindehaus am 5. April um 19 Uhr in Neunkirchen hin.

Einstimmig wurde Uschald als Vorsitzender bestätigt. Seine Vertreter bleiben Hans Dotzler und Robert Müllbauer, Schriftführer Winfried Siller. Den Posten des Schatzmeisters übernimmt Ronald Zintl (neu). Beisitzer sind Heinz Petz, Maria Siller, Anita Uschald und Engelbert Wiesnet. Die Kasse prüfen Johann und Ingrid Heinrich.

Die Stadträte Wolfgang Pausch und Stephan Gollwitzer stiegen in den Wahlkampf ein: Pausch sprach die Verkehrsprobleme in der Innenstadt nach der NOC-Eröffnung an. Gollwitzer kritisierte das Finanzgebaren der Genossen im Weidener Stadtrat.

Ohne Türkei

Maria Sponsel (35) kandidiert am 26. Mai für das Europaparlament.

Für eine "bayerische Stimme für Europa" warb Maria Sponsel. Die 35-jährige Kandidatin für das Europa-Parlament möchte sich einsetzen, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft erhalten und dass Europa ein christlicher Kontinent bleibt. Daher sei ein EU-Beitritt der Türkei unmöglich.

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