Bei den Neuwahlen des Ortsverbandes Weiden-West erhielt der bisherige Vorsitzende Hans-Jürgen Gmeiner wieder das Vertrauen. In seinem Rückblick erinnerte Gmeiner an die Themen und Stellungnahmen zum Tierheim, die Diskussion zum Gewerbegebiet IV und zur Installation der Bushaltestelle in der Weiding. Besonders gut gelungen war der Wahlkampf-Auftakt für Oetzinger mit Musik und Essen. Die Entscheidung zum Verlauf der Stromtrasse mit dem Ostverlauf sei wohl gefallen: damit müsse jetzt der kleinste Schaden hingenommen werden. Ein Highlight war wieder das Starkbierfest.
Bei den weiteren Wahlen nahmen Lothar Höher, Ella Voit und Wolfgang Gleißner den Stellvertreterposten an. Irmi Höher bleibt Schatzmeisterin, die Protokolle schreibt wieder Martin Mahl. Als Beisitzer fungieren Sebastian Denzler, Dieter Fieber, Vroni Fieber, Heike Gmeiner, Maria Mahl, Raimund Riehl und Karin Vierling. Die Kassenprüfer sind Erwin Voit jun. und Günther Prößl. Delegierter zur Kreisvertreterversammlung ist Hans-Jürgen Gmeiner, Heike Gmeiner, Lothar Höher und Irmi Höher.
Nach einer kleinen Brotzeit dankte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht für die geleistete Arbeit: Gmeiner lebe die kleinen und großen Themen vor, deshalb sei der Ortsverband bei den Bürgern präsent: groß sei etwa das Thema deutsch-tschechisches Korps, das in einem Vertrag münden müsse. In der Region Oberpfalz sei besonders die Arbeitslosigkeit reduziert und viele Arbeitsstellen geschaffen worden: Weiden stehe hier an erster Stelle. Auch die christlichen Werte hätten sich durchgesetzt, Europa heiße die zentrale Frage für die Zukunft. Wichtige Fragen müssten in Brüssel entschieden werden, aber auch nationale Entscheidungen möglich sein.
Stephan Gollwitzer lobte, dass die Ortsverbände zusammenhielten, sich für nichts zu schade seien. Jetzt gelte es wieder, gute Wahlkämpfe zu führen.
Maria Sponsel stellte sich als Listenkandidatin für die Europa-Wahl vor: Sie sei in einem bäuerlichen Betrieb aufgewachsen und kenne deshalb die schwierigen Stellschrauben für die Landwirte. Diese Wahl sei wichtig, weil Europa ein Garant für Sicherheit und Frieden sei. Auch in der Region habe die EU zu Wohlstand geführt und es dürfe keine Spaltung erfolgen. "Wir dürfen uns nicht nur auf Amerika verlassen, müssen in Europa zusammenhalten", so Sponsel. Die CSU sei bei dieser Wahl wichtig, damit Europa ein christlicher Kontinent bleibe.
Lothar Höher meinte, dass die CSU mit neuen guten Kandidaten auch gute Chancen bei der Stadtratswahl habe.
Abschließend lobte auch Wolfgang Pausch die gute Arbeit im Ortsverband. Er trete als Fraktionsvorsitzender zurück und bat, Markus Bäumler zu unterstützen. Wichtige Themen in der Stadt seien die Kliniklandschaft, das NOC und das Gewerbegebiet IV.



















„ Kleinster Schaden“ bei der Stromtrasse, wenn sie im Osten Weidens verläuft? Wie unlogisch ist das denn? Die CSU, allen voran MdB Albert Rupprecht, streut wiederum ihren Mitgliedern und den Wählern Sand in die Augen. Da sich die von MdB Rupprecht, MdL Dr. Oetzinger und Landrat Meier (alle CSU) genährte Illusion der Autobahnvariante nun nicht mehr aufrechterhalten lässt (HGÜ soll im Seitenstreifen der A93 verlegt werden, Tennet und BNetzA sagen, das geht nicht), greift man zum nächsten Strohhalm. Das ist die Illusion, dass der von der Trasse angerichtete Schaden im Osten Weidens kleiner ist als im Westen. Leute, der Schaden, den die HGÜ anrichtet – egal ob erdverkabelt oder als Freileitung, egal ob im Westen oder Osten Weidens - ist unabsehbar. Zahlreiche auch gesundheitliche Risiken sind nicht geklärt, die Stromtrasse wird überwiegend Kohlestrom transportieren und damit den Klimawandel weiter anheizen, und namhafte Experten, zuletzt der Vorstand des Energieversorgers N-Ergie und Prof. Dr. Claudia Kemfert, bestätigen, dass es die Leitung nicht braucht. Vor allem es ist der transeuropäische Stromhandel mit Atom- und Kohlestrom und die fürstliche Garantierendite von 9,05%, die das Projekt für Investoren interessant macht. Damit ist der Bedarf begründet, nicht mit der Energiewende. Und die Angriffe von CSU Generalsekretär Markus Blume auf FW MdL Tobias Gotthardt letzte Woche zeigen, dass Gotthardt mit seinen Feststellungen ins Schwarze getroffen hat, im wahrsten Sinn des Wortes.
Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.