Susanne Götte, Öffentlichkeitsreferentin im Dekanat Weiden, stellte die geplanten Aktivitäten im Kulturbeirat vor. Den Auftakt bildet ein Gottesdienst mit Liedern von Tobias Clausnitzer und einer Liedpredigt von Dekan Wenrich Slenczka am Sonntag, 5. Mai, um 9.30 Uhr in St. Michael. Im Anschluss daran wird um 11 Uhr die Ausstellung "Wir glauben all an einen Gott - Tobias Clausnitzer und seine Zeit" im Kulturzentrum Hans Bauer eröffnet.
"Wir sind sehr froh und dankbar für die unkomplizierte Kooperation", dankte Götte Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz, die für die Ausstellung verantwortlich zeichnet. Die freute sich, bei der Gelegenheit die im Stadtarchiv vorhandenen Belege für das reiche Schaffen von Clausnitzer der Öffentlichkeit präsentieren zu können. "Er hat viele Kirchenlieder und Trauerreden geschrieben."
Geboren wurde Tobias Clausnitzer am 5. Februar 1619 in Thum bei Annaberg. 29 Jahre später kam er als Feldprediger nach Weiden, wo er als evangelischer Pfarrer bis zu seinem Tod im Jahre 1684 blieb. Ein Orgelkonzert und Vorträge vervollständigen das Jubiläumsprogramm (wir berichteten).
Für Günther Magerl war die jüngste Sitzung des Kultur- und Tourismusbeirats die letzte, an der er als Vertreter des Heimatrings Weiden teilnahm. Der langjährige Vorsitzende der Dachorganisation der brauchtumspflegenden Vereine hat sein Amt inzwischen abgegeben. Bürgermeister Lothar Höher dankte ihm für die "großartige Zusammenarbeit über viele Jahre". Die Empfehlung an den Stadtrat lautete, dass Magerls Nachfolger im Amt, Heiner Vierling, künftig auch den Sitz im Kulturbeirat übernehmen soll.












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