Sie beschlossen, jeden ersten und dritten Mittwoch eines Monats ein Treffen der ehemaligen Lokführer zu organisieren. Nun trafen sie sich bereits zum 500. Mal im Gasthof Naber, in den sie nach der Schließung des „Reichelbräu-Stüberls“ 2009 umgezogen sind.
Nach der Ausbildung und Prüfung zum Lokführer Mitte der 1950er Jahre erfolgte das Arbeiten einige Jahre erst als Heizer auf der Dampflok und dann als Lokführer. Nachdem die Bahn die Dampfloks ab 1975 ausrangierte, schulten die Männer auf Dieselloks der Baureihen 211, 217 und 218 um. Seit 1992 – nach dem Wegfall des Beamtenstatus – sei das Ansehen des Berufsstands gesunken.
Lokbetriebsinspektor i. R. Horst Hosemann war in Dienstkleidung angetreten mit Mütze, Hemd und rotem Binder und dunkelblauer Jacke. „Im Winter gehörten ein Mantel und Handschuhe dazu, die ich noch zu Hause habe“, sagte der 82-Jährige lachend – "Ich könnte morgen wieder anfangen."
Inzwischen ist die Stammtischgemeinde auf durchschnittlich 30 Kollegen aus und um Weiden angewachsen, die Dienst auf einer Lok verrichteten. Die weiteste Anreise hatte ehemaliger Gruppenleiter Gerhard Schmidt sowie Franz Beitelbeck, die zum Jubiläumstreffen aus Hof anreisten. Im Namen aller Teilnehmer dankte Willi Moser Stammtisch-Mitbegründer und Organisator „Hane“ Müller für seinen unermüdlichen Einsatz für den „Lokführer-Stammtisch“ mit einem Präsent.














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