Weiden in der Oberpfalz
03.10.2026 - 09:57 Uhr

Einheitsbuddeln in Weiden: Neue Bäume im Schätzlerbad gepflanzt

Anlässlich des „Einheitsbuddeln“ pflanzt Weiden zum siebten Mal Bäume im Schätzlerbad. Die Aktion, initiiert von Matthias Loew, soll Einheit und Nachhaltigkeit symbolisieren.

Am Tag vor dem „Tag der Deutschen Einheit“ pflanzten Helfer und Initiator Dr. Matthias Loew fünf neue Bäume. Mit Schaufeln, Spaten und Schlegeln fanden auf einer der Liegewiesen im Schätzlerbad die neuen Schattenspender einen angemessenen Standort. Bereits zum siebten Mal beteiligte sich Weiden am „Einheitsbuddeln“.

Die Pflanzaktion, die inzwischen bundesweit durchgeführt wird, begann vor Jahren in Schleswig-Holstein. Als Symbol sollte jeder Einwohner zur Deutschen Einheit einen Baum pflanzen. Diese Bäume sollen die Freiheit, die gemeinsame Zukunft und den Zusammenhalt von Ost und West verkörpern. Seit sieben Jahren werden deshalb Bäume gepflanzt. Im fünften Jahr findet das Einheitsbuddeln nun im Schätzlerbad statt. Auch in diesem Jahr fand die Aktion einen Tag vor dem Feiertag statt.

Die beteiligten Baumpflanzer

Initiator Matthias Loew stellte kurz seine Initiative vor. „2019 habe ich die Aktion begonnen. Zunächst pflanzten wir Setzlinge. Inzwischen setzen wir ganze Bäume ein.“ Loew sprach auch die Symbolik an, die von den Bäumen ausgeht. Gerade in den heutigen schwierigen Zeiten sei diese sehr wichtig. Ein großer Dank gelte den Unterstützern, allen voran der Sparkasse Nördliche Oberpfalz, die diese Aktion unterstützt.

Jens Michael Heine betonte, dass die Sparkasse diese Pflanzaktion gern unterstützt. Wichtig sei dabei die Nachhaltigkeit. Stadträtin und Schwimmvereinsvorsitzende Ilona Forster bedankte sich dafür, dass erneut das Schätzlerbad für das Buddeln ausgewählt wurde. In den letzten Jahren sind Bäume, die Schatten spenden, immer wichtiger geworden, da diese zunehmen von den Gästen des Bades gesucht werden. Aus diesem Grund werden Laubbäume gepflanzt. Forster entschuldigte auch Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, der in der Partnerstadt Annaberg-Buchholz war.

Mehrer Sorten neuer Bäume

Gemeinsam packten die anwesenden Gäste mit an. Sie stellten die Bäume in die Pflanzlöcher, bedeckten die Wurzelballen mit Erde und verfestigten diese, damit die Bäume einen festen Stand haben. Rund um die Bäume schlugen sie Pflöcke ein, um die Stabilität für das Anwachsen zu gewährleisten.

Die Anwesenden pflanzten eine Rotbuche, eine Hainbuche, ein Spitzahorn, eine Baumhasel und ein Bergahorn. Sicher werden im kommenden Sommer den zahlreiche Besucher des Bades die den neuen Bäumen den nötigen Schatten spenden. Die neuen Schattenspender haben jetzt eine Größe von 3 bis vier Metern und kommen aus einer regionalen Baumschule.

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