Weiden in der Oberpfalz
15.01.2024 - 16:56 Uhr
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Erneute Demonstration auf dem neuen Festplatz in Weiden

Am Montag gab es erneut Proteste auf dem neuen Festplatz gegen die Politik aus Berlin. Am Vormittag und am Abend zog zudem ein Autokorso durch die Stadt. Allerdings wurde eine geplante Kundgebung aufgrund mangelnden Interesses abgesagt.

Zwei Protestkonvois und eine geplatzte Kundgebung: Das war das Ergebnis einer Protestaktion am Montag auf dem Neuen Festplatz in Weiden. Der erste Konvoi, bestehend aus etwa 60 Autos, 15 Traktoren und 5 Lastwagen, setzte sich um 11.30 Uhr in Bewegung und fuhr über die Südost-Tangente, den Hetzenrichter Weg und die B22 durch die Stadt. Die Veranstalter hatten im Vorfeld mit 100 bis 500 Teilnehmern gerechnet. Aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl blieben die befürchteten Verkehrsbehinderungen laut Polizeiangaben größtenteils aus. Der Protest verlief insgesamt ruhig, wobei die geplante Strecke vor Beginn der Demonstration angepasst wurde, um den Innenstadtverkehr, Schulwege und die Zufahrt zum Krankenhaus nicht zu beeinträchtigen.

Kundgebung abgesagt

Die für 15 Uhr angesetzte Kundgebung hatte Veranstalter Karsten Burckhardt wegen der vergleichsweise geringen Teilnehmerzahl kurzfristig abgesagt. Die Stadt gab bekannt, dass Burckhardt bereits an der Demonstration am Montag voriger Woche teilgenommen hatte, die Sascha Oehlerking organisiert hatte. Hauptthemen des Protests am 15. Januar waren vor allem die Ablehnung der CO2-Steuer, die steigende Lkw-Maut und die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Gaststätten. Gegen 18 Uhr setzte sich ein weiterer Protestkonvoi in Bewegung und durchquerte die Max-Reger-Stadt.

Vor einer Woche fand bereits eine Protestaktion auf dem Neuen Festplatz statt, an der etwa 150 Menschen teilnahmen. Auch dort hagelte es mächtig Kritik an Bundeskanzler Olaf Scholz und der Ampel-Regierung. In einer Kundgebung monierte Veranstalter Oehlerking dort: "Die Regierung bricht fortlaufend ihre Versprechen." Die gleichzeitig auf dem Naabwiesen-Parkplatz protestierenden Landwirte distanzierten sich vorige Woche im Vorhinein deutlich von Oehlerking und seiner Demonstration.

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