Weiden in der Oberpfalz
26.12.2018 - 13:08 Uhr

Falken fliegen wieder

Der Vorstand ist wieder komplett. So startet die "Sozialistische Jugend - Die Falken" engagiert ins neue Jahr, unter anderem mit dem neuen Vorsitzenden Matan Malka.

Sie haben viel vor im neuen Jahr. Die „Falken“ in Weiden mit ihrem neuen Vorsitzenden Matan Malka (erste Reihe, Zweiter von rechts) wollen sich weiter gegen Ausgrenzung aller Art einsetzen. Bild: exb
Sie haben viel vor im neuen Jahr. Die „Falken“ in Weiden mit ihrem neuen Vorsitzenden Matan Malka (erste Reihe, Zweiter von rechts) wollen sich weiter gegen Ausgrenzung aller Art einsetzen.

Jeweils einstimmig wählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im "Salute" einen neuen Vorstand. Erster Vorsitzender ist Matan Malka. Seine vier Stellvertreter sind Johannes Hölzl, Lukas Kraus, Tim Ramm und Hanna Lautenschlager. Die Kasse führt Julian Stemmer. Als Vertreter beim Stadtjugendring wurden Tim Ramm und Johannes Hölzl bestätigt. Die Aufgaben des Kontrollorgans übernehmen Carina Leonhardt und der Altfalke Herbert Schmid. Bei seiner Vorstellung des Jahresprogramms nannte Malka die Kinderfreizeit von 1. bis 4. März im Falkenheim in Finsterau, das Seifenkistenrennen am 14. Juli und die Pflege freiheitlicher Lieder.

Besonders betonte der Malka den Kampf gegen Ausgrenzung, wie Rassismus, völkischen Nationalismus und Frauenfeindlichkeit. In ihrem Grußwort erinnerte Sabine Zeidler an den ehemaligen SPD-Stadtrat Josef Mörtl, der als Mitglied der Sozialistischen Jugend ab 1933 im Widerstand gegen die Nationalsozialisten aktiv war und deshalb mit seinem Vater und seinem Bruder Josef erst wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu Zuchthaus verurteilt, dann nach Dachau ins Konzentrationslager gekommen war, aber auch nach dem Krieg seinen Überzeugungen treu geblieben sei.

Für eine kollektive Aufräumaktion in den Gruppenräumen in der Rehbühlschule am 31. Dezember verpflichtet er die jungen Mitglieder und bat die Altfalken um Unterstützung bei der Ausstattung mit neuem Möbiliar. Der kommissarische Vorsitzende Herbert Schmid berichtete über die Aktivitäten der letzten beiden Jahre. Die Gruppe traf sich etwa auf ein Zeitzeugengespräch mit dem Antifaschisten Ernst Grube oder veranstaltete Musikabende mit Liedern der Arbeiterbewegung. Ali Zant von "Die Linke" bot seine Unterstützung für die Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben. Zum Abschluss sangen alle "Die Internationale".

 
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