10.07.2019 - 17:24 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Falsche Gerüchte um Landeplatz für Rettungshubschrauber in Weiden

Hast du schon gehört? Der Rettungshubschrauber darf nicht auf dem Gebäude der Palliativstation neben dem Augustinerseminar landen. Er ist zu schwer. Der fliegt immer noch hinter zur SpVgg. Das neue Gebäude am Klinikum ist eine Fehlplanung.

Mit 7620 Kilo Gewicht und einer Spannweite von etwa 15 Metern sind die Black-Hawk-Rettungshubschrauber der US-Armee deutlich schwerer und größer als der Christoph 80 aus Latsch. Doch auch die Amerikaner können mit ihrem Helikopter auf dem Dach des Palliativgebäudes am Klinikum landen.
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Dieses Gerücht macht in der Stadt hartnäckig die Runde. Es ist definitiv falsch, unterstreichen Klinikumssprecher Michael Reindl und Jürgen Meyer von der Integrierten Rettungsleitstelle. Sowohl der in Latsch stationierte Helikopter Christoph 80 als auch der schwerere Hubschrauber der US-Armee dürfen den vorgesehen Dach-Landeplatz benutzen - wenn es soweit ist. Reindl: "Wir liegen absolut im Zeitplan." Der Landeplatz werde in der letzten Septemberwoche vom Luftfahrtbundesamt abgenommen. Das gesamte Gebäude nehme offiziell kurz vor Allerheiligen seinen Betrieb auf.

Darin befinden sich neben der Palliativstation, die bereits installiert und aktiv ist, eine Isolier- und eine Normalstation, ein Labor sowie der EDV- und Technikbereich. Ganz oben, unterhalb der Landeplattform, ist die Löschanlage untergebracht. In den verbleibenden Wochen bis zur Inbetriebnahme werden die im Gebäude Beschäftigten noch in Sachen Brandschutz geschult. Zudem werden Landestellenhelfer ausgebildet. "Sie passen auf, dass sich niemand auf dem Landeplatz aufhält, der nicht befugt ist", erklärt Reindl. Was noch fehlt, ist die Kommandobrücke. Ansonsten ist fast alles bereit. Das könnte der Grund für die falschen Parolen sein, spekuliert Reindl. "Es sieht fertig aus, also warum landet da keiner?", versucht er sich in die Gerüchteköche hineinzuversetzen.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.