Ein Teil der Weidener Innenstadt im Bereich des Josef-Witt-Platzes und der Max-Reger-Straße wurde am Silvesterabend vorsorglich abgesperrt. Gegen 19 Uhr hatte ein 52-Jähriger damit gedroht, in seiner Wohnung sich und seine beiden Kinder mit einer Gasflasche in die Luft zu sprengen. Wie die Polizei am Folgetag berichtet, war bereits am 30. Dezember ein Streit mit der Lebensgefährtin des Mannes vorausgegangen. Dabei sei der Mann handgreiflich geworden, weshalb die Frau die Wohnung verlassen habe und zu ihrer Familie geflüchtet sei.
Nachdem die Drohung des Mannes am Silvesterabend bekannt geworden war, leitete die Polizei einen Großeinsatz mit acht Streifenwagen ein, um Unbeteiligte vorsorglich aus dem Gefahrenbereich rund um die Wohnung fern zu halten. Laut Polizei war der Mann zwischenzeitlich auch zur Wohnung der Eltern seiner Lebensgefährtin gegangen und hatte auch sie bedroht.
Der Mann sei noch am Abend festgenommen worden, so die Polizei. Gegen ihn seien Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung sowie der Androhung von Straftaten eingeleitet worden. Da nach Einschätzung der Polizeibeamten beim Täter eine psychische Störung nicht auszuschließen gewesen und daher von ihm eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Allgemeinheit ausgegangen sei, sei er in eine psychiatrische Fachklinik eingeliefert worden.













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