Auch in Weiden bieten die Orte und Häuser ideale Voraussetzungen für die Straßentauben. Die Lebensbedingungen sind bestens. Geschützte Brutplätze finden sie in Klippen, Höhlen und Häusernischen wie am Josefshaus. Und Nahrung finden sie reichlich, auch in Form von Essensresten.
Hier kann sich die Taube in der Wohlstandsgesellschaft förmlich vermehren, auch mal mit Nachteil für Gebäude und Fassaden. So geht der Streit zwischen Taubenfans und ihren Gegnern, die sie als „Ratten der Lüfte“ bezeichnen, weiter. Und die Essensreste sind lecker. Die Tauben gehen schon so weit, dass sie an der Kaffeetafel vor dem Alten Rathaus teilnehmen. Sich gar vom Tisch ein Stück Breze, Semmel oder die beliebten Eiswaffeln holen.
Manche Modellprojekte in Städten greifen in Tierbestände ein. So etwa in eigens aufgestellten Taubenschlägen, die kontrolliert den Bestand regeln können. Tauben ziehen dann von schmutzig anzuschauenden Gebäuden in den Taubenschlag. Natürlich sollten dann diese Nistplätze unzugänglich gemacht werden. Dazu sollte das Futterangebot reduziert werden. Es könnten ja für die Begegnung Mensch-Taube Fütterungszonen eingerichtet werden. Der Taube auf dem Kaffeetisch jedoch hat es geschmeckt, sie war nicht weg zu treiben.
















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