26.08.2018 - 10:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Garanten für gute Laune

Volles Haus beim Musikantenstammtisch der Nordoberpfälzer Musikfreunde. Trotz Ferienzeit wollen über 120 Zuhörer einen gemütlich, zünftigen Abend verbringen.

Andrea Zellner-Vitzthum und Martin Zellner aus Lennesrieth boten ein Potpourri amerikanischer Lieder.
von Autor hczProfil

(hcz) „Sonne, Sand und Meer“ hieß das zur Urlaubszeit passende Motto der Nordoberpfälzer Musikfreunde (NOM) am Freitag in der Zoiglwirtschaft „Zum Glöckerlbauer“. Im vollen Saal genossen rund 120 Besucher einen schönen Abend mit den Darbietungen der elf Musikanten.

Der musikalische Reigen drehte sich von Bayern bis Böhmen, mal nostalgisch, mal modern. Viel Schwung, Gaudi und Tempo war jedoch in (fast) allen Stücken. Vorsitzender Horst Fuchs und seine Stellvertreterin Anita Holub-Franke freuten sich über das volle Haus.

Moderator Thomas Fritsch eröffnete, passend zu den Zoigl- Brotzeiten, mit dem „Rehragout“. Es folgten die althergebrachten Lieder „I schrei hi, aber I schrei ho“ („Fuhrmannslied“) und das bekannte „Henneraug´. Ganz anders, was Andrea Zellner-Vitzthum und Martin Zellner (Lennesrieth) mit Zither und Akkordeon boten. Sie spielten unter anderem ein Potpourri amerikanischer Melodien. „Down by the Banks of the Ohio“, „Hang down your Head Tom Dooley“, „O my Darling Caroline“ und „Hey Susanna“ waren ein paar der bekanntesten Titel. Theo Helgert (Weiherhammer) und Karl- Heinz Deisinger mit ihren Harmonikas, Horst Maibach mit seiner Tuba und Schlagzeuger Rudi Hesl (Irchenrieth) erinnerten mit Liedern des Gründers der NOM „Fuchsn- Paul“ (Paul Weitensteiner) an dessen musikalisches Genie. Mit böhmischen Landlern, Polkas und traditionellen Wirtshausliedern wie dem „Marabu“ begeisterten die Vollblutmusikanten die Gäste. Ernie Troidl spielte auf der Mundharmonika das „Zigeunerlied“. Christine Eller, begleitet von Martin Zellner, zeigte wieder mit leichten Weisen ihr Können auf der Okarina, einem, aus Südamerika stammenden Flöten- artigen Instrument. Barbara Dineiger (Vohenstrauß) gefiel mit „Anneliese, ach Anneliese“, „Moiderl, leg die nieder“ und vielen anderen Liedern.

Fuchs wies zum Schluss auf die nächsten Veranstaltungen des Vereins hin. Gemeinsam geht es am 15. September nach Volkach, Weinprobe und Musik in der „Alten Scheune“ inklusive. Bei Interesse kann man sich an Anita Holub-Franke wenden, Telefon 0160/4365132). Zur „Kirwa- Zeit“ treffen sich die Musikanten im Wirtshaus „Zum Alten Schuster“ am 12. Oktober um 19 Uhr. „Kurz vor Kathrein“ heißt danach ein Musikantentreffen am 23. November in der „Almhüttn“, Leuchtenberger Straße.

Machen Stimmung: Barbara Dineiger, Thomas Fritsch und Horst Maibach (von links).
Karl- Heinz Deisinger, Theo Helgert und Horst Maibach (von links) spielen vor vollem Haus.
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