„Wie lange muss ich das ertragen?", "Wie lange halte ich das aus?", „Bist du eigentlich glücklich?“ Was für Fragen, die Magdalena Ganter am Samstagabend auf der kleinen Sommersünde-Bühne im Innenhof der Regionalbibliothek ihren Zuhörern beantwortete. In der Stimme liegt die Ruhe. Keyboard, Cello und Gesang. Was für eine wundervolle Zusammenarbeit.
Schräge Klänge als Mutmacher und dazu Texte zum Nachdenken und zum Schmunzeln. Der Auftritt machte Spaß. Es wurde gelacht, geschrien, gepfiffen. Für die Chronisten: "Neo Chanson" nennt sich das Genre. Für die Wahl-Berlinerin und gebürtige Schwarzwälderin eine „Ausschau nach der Perfektion“. Eigentlich aber nichts anderes, als eine wohltuende, musikummantelte Gedanken-Exkursion. Eine Interpretation von Lebenssituationen, gemischt mit einer Prise Melancholie und Sentimentalität.













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