10.04.2019 - 17:58 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Die Gesichter der Stadtgalerie

Reinhild Holthaus strahlt: Sie ist vom Nordoberpfalz-Center begeistert und sie versteht, Begeisterung fürs NOC zu wecken. Fondara-Vorstand Thomas Schumacher betont: "Sie ist das Gesicht der Stadtgalerie".

Daumen hoch für die Stadtgalerie: Fondara-Vorstand Thomas Schumacher stellt mit Centermanagerin Reinhild Holthaus "das Gesicht" des Nordoberpfalz-Centers vor.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Die neue Centermanagerin freut sich auf das Heimrennen, auf die spannende Zeit bis zur Eröffnung am 26. September, darauf, mit den etwa 55 Mietern im NOC ein Team zu bilden, das verlorene Kaufkraft wieder zurück in die Stadt Weiden holt. Auf ihrer Vorstellungsrunde erfährt sie im Rathaus, beim Wirtschaftsclub, beim Stadtmarketing, beim Einzelhandelsverband und den Vertretern des Industrie- und Handelsgremiums uneingeschränkte Unterstützung.

Holthaus selbst baut auf ihre eigene Erfahrung und auf die Unterstützung der HBB Centermanagement GmbH & Co KG aus Hamburg. Die hanseatischen Fachleute, seit 50 Jahren auf dem Markt aktiv, betreuen derzeit zwölf Shopping-Center. Seit Februar ist Holthaus bei HBB angestellt, nachdem sie im Januar vertiefende Gespräche mit Fondara-Vorstand Thomas Schumacher geführt hatte. "Wir kennen uns mindestens seit dem Jahr 2000. Schumacher unterstreicht: "Wir sind sehr froh, dass wir sie haben." HBB hingegen betrachte er als "sehr befreundetes Unternehmen", das ebenfalls inhabergeführt sei.

Perfektes Räderwerk

Das Centermanagement wird in den nächsten Monaten weiter aufgebaut: zwei weitere Mitarbeiter im Büro sowie drei Hausmeister und ein Hausinspektor sind zunächst vorgesehen. Und zugleich erklärt Schumacher, dass das Centermanagement eben viel mehr ist als nur eine Hausverwaltung. Es sei hauptverantwortlich für den Erfolg einer Shopping-Mall. "Das Räderwerk muss perfekt laufen". Dazu müsse das Centermanagement immer auf der Suche sein, wo sich Sandkörnchen im Getriebe verstecken könnten.

Jeder müsse wissen, dass im Einzel handel "allein auf Knopfdruck nichts läuft", erklärte Schumacher. Er sei überzeugt, dass es zur Eröffnung des NOC keine Leerstände im Haus geben werde. Es sei immer wichtig, nachzusteuern, um das Optimale für den Kunden zu bieten. Deshalb sei immer wieder die Frage zu stellen, ob das Center das Angebot bereithalte, das der Kunde wünsche. "Davon leben wir, und davon lebt der Einzelhandel in der Innenstadt." Das Internet sei eine große Herausforderung. "Dem wird sich das NOC stellen - und zwar mit Erfolg." Es biete eine herausragende Architektur, hohe Aufenthaltsqualität und ein einmaliges Einkaufserlebnis. "Es ist unverwechselbar."

Marathon seit 2012

Bis Anfang Juni werden alle öffentliche Bereiche des NOC fertig gestellt sein. "Wir arbeiten mit Hochdruck." Im Juni beginnen die Mieter mit den Ein- und Ausbauten. Ab Anfang September wird das NOC mit Waren bestückt, wozu "Kilometer lange Lkw-Kolonnen" anrücken werden. Eine Woche werde etwa benötigt, um die aufwendige Lichtsteuerung einzurichten. Fondara komme beim Marathon, der im Jahr 2012 begann, endlich auf die Zielgerade. Und dann bleibe die Aufgabe, das NOC auf dem Markt zu etablieren und zu halten. "Wir sind schon bei der Weihnachtsbeleuchtung."

"Ich freue mich, in diesen Marathon einzusteigen. Ich sehe und spüre, wie toll das NOC wird. Es wird ein Highlight." Sie freue sich auf Aktionen und Marketing, auf die Betreuung der Werbegemeinschaft, versichert Reinhild Holthaus.

Im Alten Rathaus lernt die NOC-Managerin die führenden Vertreter von IHG, Einzelhandel und Stadtmarketing kennen.
Info:

Großes Miteinander im Weidener Einzelhandel

„Das Tagesgeschäft im NOC muss laufen, der Kunde sich wohlfühlen. Dafür sind Sauberkeit und Sicherheit nötig. Mein Hauptthema ist die Arbeit mit den Mietern im Haus. Der wichtigste Baustein ist das Beobachten, Helfen, Unterstützung geben“, blickt Reinhild Holthaus voraus. Das Wesentliche sei für jeden Mieter im NOC, dass Umsätze und Erlöse passen. „Wir gehen auf unsere Partner zu“, kündigte die neue Centermanagerin an. „Das ist ein großes Miteinander, das wachsen muss. Dazu gehören die Stadt und der gesamte Einzelhandel.“

In München, Darmstadt und Ludwigshafen hat Holthaus gezeigt, dass sie ihr Metier beherrscht. Sie bringt einen Schatz an Erfahrungen als Centermanagerin mit. Und den will sie in ihrer Heimat einsetzen. In Gelsenkirchen geboren, kam sie als Kleinkind nach Hirschau, ging in Amberg zur Schule. In Hirschau leben Mutter und Schwester. Von München aus wird sie zunächst noch einpendeln, dann aber in Weiden ein Appartement beziehen. Zunächst ist sie im Baubüro, Goethestraße, oder bei Fondara in München erreichbar.

Angekommenen: NOC-Managerin Reinhild Holthaus mit dem Stadtmarketing-Kissen „Weiden, ich moch de“. Bild: exb
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