Weiden in der Oberpfalz
07.11.2018 - 19:21 Uhr

Gospelchor "Hope and Joy" freut sich über Zuschaueransturm beim Gospelkonzert.

Die Besucher feierten mit dem Chor die "Frohe Botschaft" des Evangeliums (Good spell)

Fetzige Songs zum Mitmachen wechselten sich mit besinnlichen Liedern zum zurücklehnen und genießen ab beim Gospelkonzert von "Hope and Joy" am Samstag in St. Markus in Weiden. Bild: sei
Fetzige Songs zum Mitmachen wechselten sich mit besinnlichen Liedern zum zurücklehnen und genießen ab beim Gospelkonzert von "Hope and Joy" am Samstag in St. Markus in Weiden.

Trotz mehrerer fast gleichzeitig stattfindenden hochkarätigen Konzerte am Samstag und einer absolut schwierigen Anfahrt- und Parksituation in der Beethovenstraße war am Samstag beim Gospelkonzert die Kirche St. Markus übervoll. Die Gospelfans, nicht nur aus Weiden sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung, standen noch neben den Bänken, in den Gängen und auch hinten in der Kirche. Nach einem stimmungsvollen Einzug des Gospelchores mit Kerzen startete dann gleich „This Train“ der Gospelzug zum aufspringen und mitmachen. Wie Pfarrer Dominic Naujoks erklärte bezogen sich die weiteren Lieder: „My Life is in your hands“, „Come holy spirit“ und „Lean on me“ auf die Gemeinschaft mit Jesus. „Es gibt in ihm immer jemanden der uns begleitet und hält.“ Schwungvoll intonierten die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Remona Fink und Max Braun am Keyboard „Dayspring“. „Jeder stellt sich manchmal die Frage: „Hat mich Gott vergessen“, so Naujoks. Das Lied „I am not forgotten“ mit rhythmischem Klatschen und Steps bestätigte, dass dies nicht so ist. Hier erfreute Anna Träger mit einem Solo. Das Publikum ging von Anfang an mit aber beim Tanz „Shabach“ wo Gott singend und tanzend gelobt wird, kochte die Stimmung in der Kirche hoch und auch der letzte Zuhörer sprang auf und tanzte begeistert mit. Zum hinsetzen und zurücklehnen und genießen war dann „Amazing Grace“ wo die Augen des Publikums gebannt an den Lippen von Ramona Fink bei ihrem Solo hingen. „Ich lass mich nicht unterkriegen, der Sieg wird mein sein“, bestätigte das Ensemble mit „Victory is mine“. „This little light“ war wieder etwas zum mitklatschen und mitsingen für alle. Zu Herzen gehend war das Lied „Teardrops“ mit Solo von Martin Farnbauer. (Tränen fließen am Morgen, Dunkelheit überfällt dich. Lass mich dich halten, lass mich dich lieben, ich lasse dich nicht im Stich ist das Versprechen Gottes) Dass die Christen nach einigem Auf und Ab im Leben doch geheilt werden, bestätigte „I am healed“. Erster Glanzpunkt zum Schluss war „Oh happy Day“ , hier brodelte die Stimmung in der Kirche und die ganze Gospelgemeinde feierte fröhlich das „Evangelium“ was Gospel eigentlich bedeutet. Abschließende Erkenntnis war dann „I`l make it home some Day“ Eines Tages werde ich zu Hause ankommen bei Gott. Beifallsstürme belohnten „Hope and Joy“ für ein Konzert, bei dem die Stimmung überbrodelte und bei dem es aber auch wieder ruhige Momente zum Nachdenken und runterkommen gab. Mit „Mighty Wind“ und dem Refain „Let it overflow“ zogen die Sängerinnen und Sänger aus der Kirche und bildeten vor dem Gotteshaus ein singendes Spalier bis die letzten Besucher sich auf den Heimweg machten. Viele davon mit „Let it overflow“ auf den Lippen. Zuvor hatte Dominic Naujoks die Besucher zum Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 2019 um 17 Uhr eingeladen, der auch von „Hope and Joy“ gestaltet wird.

Beim Tanz Shabach waren alle Konzertbesucher auf den Beinen und machten begeistert mit. Bild: sei
Beim Tanz Shabach waren alle Konzertbesucher auf den Beinen und machten begeistert mit.
Die Leitung des Konzertes hatte Remona Fink, durch das Programm führte Pfarrer Dominic Naujoks, am Keyboard glänzte Max Braun. Bild: sei
Die Leitung des Konzertes hatte Remona Fink, durch das Programm führte Pfarrer Dominic Naujoks, am Keyboard glänzte Max Braun.
Auf "This Train" den Gospelzug sprangen schon viele Besucher zu Beginn des Konzertes auf. Bild: sei
Auf "This Train" den Gospelzug sprangen schon viele Besucher zu Beginn des Konzertes auf.
 
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