Mal von vorne angefangen: Was war das bitte für ein Support-Act am Samstagabend in der Sünde? Mom Tudie allein wäre schon jeden Euro Eintritt wert gewesen. Der Londoner Künstler mit fantastischem Mojo-Sound, Beats, Trompete, Gesang. Ganz allein. Unglaublich! Zum Niederknien! Und dann der schottische Multiinstrumentalist und Produzent Liam Shortall mit seinem Projekt Corto.Alto. Die Rampensau des Future Jazz. Saxophon, Schlagzeug, Bass, Trompete, verrückte Loops. Mehr braucht es nicht für einen Jazz auf ganz neuen Wegen. Beide Künstler hatten übrigens ihre Väter aus Great Britain dabei, die den Merch-Stand betreuten. Der mehrfach ausgezeichnete Shortall und seine beiden begnadeten Begleiter auf der Bühne hätten mehr Besucherinnen und Besucher verdient auf ihrem irren Trip, der sie in dieser Woche noch nach Köln, Berlin, Paris und Kopenhagen führt. Und davor halt in die Sünde. Einfach so. In die Heimat gewagter und gelungener Musiker-Experimente.
Weiden in der Oberpfalz
26.04.2026 - 18:55 Uhr
Grenzen gesprengt: Scotish Jazz goes Sünde
von Frank Werner
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