17.05.2019 - 14:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Große Anteilnahme am Tod von Georg Schwägerl

Hunderte Gläubige wollten dem verstorbenen Pfarrer Georg Schwägerl die letzte Ehre erweisen. Der 43-Jährige war in der Nacht zum Sonntag überraschend verstorben. Er war im Pfarrhaus in Engelbrechtsmünster leblos aufgefunden worden.

Kaplan Daniel Stark leitete die Beisetzung vor zahlreichen Trauernden.
von Stefan NeidlProfil

Unter den Trauernden war Pfarrgemeinderat Manuel Häffner. "28 Geistliche waren anwesend und wollten sich persönlich verabschieden", sagte er. Eine besondere Ehre: Weihbischof Josef Graf aus Regensburg und sein Primizprediger Richard Meier aus Parkstetten waren extra angereist.

Vereine, Organisationen und Pfarrgemeinschaften marschierten mit Flaggen ans Gemeinschaftsgrab der Geistlichen. Tränen flossen reichlich. Wie es für Priester üblich ist, hatte Schwägerl ein Testament aufgesetzt. Bestandteil seines Vermächtnisses: Kaplan Daniel Stark sollte die Beisetzung leiten. Diesem Wunsch kam dieser pflichtbewusst bei und gab der Zeremonie das spirituelle Etwas.

Beim Gottesdienst im Vorfeld wurde Schwägerl persönlich bedacht. Pfarrer Gerhard Pausch bedachte den Verstorbenen mit großer Wertschätzung. In einem Blick zurück auf dessen Leben erinnerte er an Schwägerls Primiz 2002: "Er ist hier in Weiden in den Glauben hineingewachsen."

Godehardt Wallner war gemeinsam mit Schwägerl 2002 zum Priester geweiht worden. Er erinnerte sich in seinem Nachruf gerne an die Geselligkeit und den Humor seines Kollegen. Gesamtpfarrgemeinderat Josef Berger aus Engelbrechtmünster dankte Schwägerl für sein Zugehen auf die Menschen und seine Offenheit. Er verabschiedete sich in seiner Rede im Namen sämtlicher pfarrlicher Gremien von dem Geistlichen.

40 Ministranten begleiteten die Zeremonie. Jeder legte eine Blume in das Grab als Zeichen des Abschieds.

Weihbischof Josef Graf wollte sich persönlich verabschieden.
Zahlreiche Vereine begleiteten die Zeremonie und verabschiedeten sich von dem Geistlichen.
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