Er spielte schon Supports für Grammy Award Winner wie Fantastic Negrito und er zupfte seine Gitarre auf dem PS-starken Pure & Crafted Biker-Festival. Baby Kreuzberg, der Berliner, der einmal Marcesse hieß, füllte am Samstagabend beim Schaufensterkonzert die „Milchbar“ mit seiner Mucke, einem Lo-Fi-Sound, der zwischen Americana, Folk und Rock angesiedelt war.
Auf winziger Bühne in der Postgasse lieferte der Singer/Songwriter mit Herz und Schnauze trashigen Country-Sound und bluesigen Folk. Der Storyteller und Hauptstadt-Cowboy entpuppte sich als begnadeter Gitarrist, verblüffte vor allem aber mit seiner markanten Stimme. Seine Songs erzählten aus dem Umfeld seines Leben und wollten zeigen, dass sich dieser Typ von nichts und niemand verbiegen lässt.
In seinen Songs geht es um Konzert-Veranstaltern, die Künstler um ihre Gage zu prellen versuchen oder um angesagte Berliner Clubs, die lieber Musiker aus Übersee einkaufen, als talentierten Eigengewächsen eine Chance zu geben. Zu hören in Liedern wie „Monkey Bussiness“ oder „Ain’t No Texas Ranger.“













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.